Einsatzfähige Spieler waren rar. Da war es gut, dass Marcus zusagte, damit wir wenigstens zu siebent spielen konnten. Leider musste er wegen eines privaten, nachvollziehbaren Grundes 9 Stunden vor Spielbeginn absagen. Die verbliebenen 6 Mohikaner trafen mehr oder minder motiviert in Magdeburg ein. Wie stellen wir auf? Simon wollte gern Weiß haben, also wurde Brett 1 besetzt. Es schien Sinn zu ergeben, Brett 2 freizulassen. Damit waren Sascha an 3 und der ML an 4 eingeloggt. Tanja wollte statt ihrer Vorbereitung lieber Weiß und wurde deshalb an 7 gepackt – Marius daher an 8, er wollte auch lieber Schwarz. Somit bekam Mariana die Wahl, an 5 mit Schwarz oder an 6 mit Weiß zu spielen. Sie wählte letzteres.
Alle Illusionen auf Zählbares im Mannschaftssinn wurden durch das 5zügige Remis an 1 zerstört. Simon fühlte sich nicht gut. Der ML spielte uninspiriert und schwach und wurde von Ralph Kahe schnell überrollt. Tanja bekam die Vorbereitung gratis, weil sie dieselbe Variante gegen denselben Gegner wie schon einmal spielte. Das merkte sie jedoch erst, als sie bereits schlecht stand – kurz darauf stand es 0,5:4,5.
Sascha spielte eine starke Partie und hatte Martin Niering stehend KO – steckte dann aber unfreiwillig einen Turm ins Geschäft, was die Stellung nicht vertrug. Marius Debüt gelang mit einem sauberen Schwarzremis. Ein Lichtblick. Mariana kämpfte wie eine Löwin um Ergebniskosmetik und war die ganze Partie am Drücker, aber Uwe Hoffmann hielt in seiner bekannt zähen Art den Laden zusammen. 1,5:6,5
Eine herbe Klatsche und ein frustrierender Spieltag. Nächstes Mal sollten wir ein anderes Gesicht zeigen.
Honk