Neuigkeiten

06.09.2022 [Tom]

67 Teilnehmer beim Sparkassencup!

Beim Blick in die Mampfe konnte an Wochenende ein voller Spielsaal angetroffen werden. Der Sparkassencup sowie die darin integrierte Landesschnellschachmeisterschaft lockten 67 Teilnehmer nach Merseburg. Bemerkenswert war auch der weibliche Anteil mit 13 Spielerinnen. Fortsetzung folgt…

Die Ergebnisse können bereits auf der Seite des Landesschachverbands nachgelesen werden:

Rangliste beim LSV

24.08.22 [Max]

SVM zu Gast beim 1. Havellandgipfel

Zum Ende des 58. Ströbecker Maiturniers kamen erste Gespräche bezüglich weiterer schachbezogener Treffen auf. Nach mehrwöchigen Absprachen fand dieses Folge-Event nun endlich statt: der 1. Havellandgipfel.

Dieser wurde primär von Ines & Mario organisiert, selbst während des Urlaubs! Man einigte sich früh auf den 20.08. mit einer vormittaglichen Anfahrt der Schachfreunde aus dem Saalekreis & anschließendem Frönen des königlichen Spiels. Ines & Mario wurden tags zuvor tatkräftig von den Schachfreunden vom SV Hellas Nauen beim Aufbau unterstützt.

Vom SVM waren Andre, Dirk, Gabi, Simon, Tanja, Valeriia & ich von der Partie. Unsere Mannschaft wurde durch Mannschaftsleiter Achim (WSG Halle-Neustadt) ergänzt, dessen Vitamin B dieses Event überhaupt erst ermöglichte. Doch schon die knapp 2,5 stündige Hinfahrt erwies sich für einige als Herausforderung: Dirk & Simon mussten direkt zu Beginn in die Werkstatt und kamen mit knapp einstündiger Verspätung per Leihwagen nach… Hier geht’s zum vollständigen Bericht

29.07.22 [Dirk]

Überlegener Sieg von Thomas Hartung beim Jubiläumsblitz

Zur 100. Auflage des Mampfe – Blitz und Abschluß der 10. Serie kamen am 28. Juli noch einmal erfreuliche 18 Spieler zusammen. Als Neulinge in dieser Serie konnten wir Marco Treiber von der WSG Halle – Neustadt sowie Nazmi und Raeed Ghriwati begrüßen, so daß wir auf insgesamt 40 Teinehmer kamen. Das ist ein neuer Rekord, wenn auch 15 davon nur je einmal mitspielten.

Diesmal schaffte es allein Thomas Richter, alle elf Turniere zu absolvieren. Fast immer dabei waren Reiner Ose, Simeon Scharf, Joachim Schubert und Sylvio Persing mit je 10 Teilnahmen.

Nie war es knapper in der Gesamtwertung vor einem abschließenden Turnier, und so erwarteten wir einen spannenden Dreikampf an der Spitze. Leider mußte  der Zweitplatzierte Steffen Kluge, der erneut bereits als Gesamtsieger beim Sülze – Cup feststeht, aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Das verbliebene Duell um den Gesamtsieg entschied schließlich Maximilian Schulz hauchdünn für sich. Er kam zwar hinter seinem Konkurrenten Sylvio auf Platz drei, aber das reichte, um einen winzigen Punkt Vorsprung zu behalten. Somit wurde Max in der 10. Mampfe- Blitz – Serie der erste Merseburger Gesamtsieger, nachdem es bislang nur Naumburger Siege gegeben hatte.

Überlegener Gewinner des Abschlußturniers wurde jedoch einmal mehr unser Vereinsvorsitzender Thomas Hartung, der keinen echten Widersacher hatte und lange Zeit bei 100 % blieb, ehe er kurz vor Schluß Georgi Dzhelebov in ein Dauerschach lief. Seine 16,5 aus 17 sind überragend und distanzierten das Feld um ganze drei Punkte. Bei seiner sechsten Teilnahme gewann er zum fünften Mal!

Die Abstände der nachfolgenden Spieler sind gering. Starker Vierter wurde Marco Treiber, der lange Zeit mit ganz vorn lag und erst in der zweiten Turnierhälfte etwas zurückfiel. André Schmerbach und Thomas Richter auf den Plätzen 5 und 6 konnten weiter vorn einkommen, streuten aber immer mal ein Remis ein, um bei kraftraubenden 17 Runden auch mal durchatmen zu können. Simon Donath rehabilitierte sich für sein schlechtes Abschneiden beim Blitzturnier mit polnischen Gästen vor sechs Wochen, aber auch für ihn war mehr drin. Ronny Wiegand kann mit 10 Punkten bei nur 4 Niederlagen zufrieden sein. Ein starkes Turnier spielten Carsten Suhl und Mohamed Ghriwati, die beide 50 % holten, was bisher selten vorkam. Knapp darunter blieben Georgi Dzhelebov und Joachim Schubert, die aber offenbar jedem gefährlich werden können. Gleiches gilt für Simeon Scharf, der schlecht begann, dann aber immer stabiler wurde und auf gute 7,5 Punkte kam. Reiner Ose hatte wie gewohnt Probleme mit der Zeiteinteilung, holte aber immerhin 3 Siege am Stück. Nazmi Ghriwati begann stark mit 4 aus 5 und verlor in der Folge einige Partien unglücklich, so daß nichts Zählbares mehr hinzukam. Sein jüngerer Bruder Raeed zeigte gute Ansätze, hatte jedoch nach dem Verlust einer total gewonnenen Stellung gegen Carsten keine Lust mehr und stieg aus. Dr. Luis Martinez-Ramirez spielte an Brett 1 oft etwas zu schnell und ungeduldig, kam in diesem starken Feld aber immerhin auf drei Siege. Für unseren Neuzugang Momir Kovanović ist das Blitzen vorerst noch ungewohnt, aber das kann sich bald ändern, wenn er öfter teilnimmt. In sieben Wochen beginnt bereits die neue Saison, und dann gibt es für alle hoffentlich auch wieder genug Angebote im Schnell – und klassischen Schach.

Das Abschlußturnier der laufenden Sülze – Cup – Serie findet nächste Woche (am 4. August) erneut in der Mampfe statt. Steffen liegt uneinholbar vorn, die Plätze dahinter sind noch umkämpft.

Am Sonnabend, dem 3. September, wird in der Mampfe wieder der alljährliche Sparkassen – Cup ausgetragen ( 8 Runden Schnellschach).

Nachdem wir bei der 10. Mampfe – Blitz – Serie erfreulicherweise durchspielen konnten, hoffen wir darauf natürlich auch in der kommenden Saison und beginnen mit dem 7. Gedenkturnier an unseren unvergessenen Schachfreund Joachim Litzkendorf am 15. September, nur 3 Tage vor dem ersten Punktspiel. Weitere Termine sind dann voraussichtlich 13. Oktober, 10. Oktober. November und 8. November Dezember.

Noch angenehme Sommerwochen und vor allem eine stabile Gesundheit wünscht euch Dirk

Endstand 11. Mampfe – Blitz vom 28.07.2022:

  1. Thomas Hartung                16,5                                   25
  2. Sylvio Persing                     13,5                                   22
  3. Maximilian Schulz             13,0                                   20
  4. Marco Treiber                     12,5                                   18
  5. André Schmerbach            11,5                                   16
  6. Thomas Richter                 11,0                                   14
  7. Simon Donath                    10,5                                   12
  8. Ronny Wiegand                 10,0                                   11
  9. Carsten Suhl                       8,5                                     10
  10. Mohamed Ghriwati           8,5                                     9
  11. Georgi Dzhelebov              8,0                                     8
  12. Joachim Schubert             8,0                                     7
  13. Simeon Scharf                    7,5                                     6
  14. Reiner Ose                          5,0                                     5
  15. Nazmi Ghriwati                 4,0                                     4
  16. Luis Martinez-Ramirez    3,0                                     3
  17. Momir Kovanović             2,0                                     2
  18. Raeed Ghriwati                 0,0                                     1

Endstand Gesamtwertung nach 11 Turnieren :

  1. Maximilian Schulz            185(9)                               (3)
  2. Sylvio Persing                    184(10)
  3. Steffen Kluge                      163(8)                               (1)
  4. Thomas Richter                 160(11)                            
  5. Thomas Hartung               148(6)                               (5)
  6. Simon Donath                   120(9)                              
  7. Brigitte Schön                    93(6)                                 (1)
  8. Joachim Schubert             92(10)
  9. André Schmerbach           82(7)
  10. Peter Burghardt                76(4)
  11. Simeon Scharf                  55(10)
  12. Detlef Gruschka               53(6)
  13. Tobias Richter                  51(2)
  14. Valeriia Safonova            47(3)
  15. Carsten Suhl                     47(8)
  16. Thomas Grieger              32(1)
  17. Ronny Wiegand              31(3)
  18. Reiner Ose                       30(10)
  19. Jörg Hettstedt                27(1)
  20. Udo Sinner                     26(2)
  21. Frank Dietze                  25(1)                                (1)
  22. Dirk Wildenrath           23(2)
  23. Mohamed Ghriwati      23(4)
  24. Sven Büscher                 22(1)
  25. Georgi Dzhelebov         22(3)
  26. Dustin Hoffmann         20(1)
  27. Tanja Pflug                    18(1)
  28. Marco Treiber               18(1)
  29. Jens Wendling             18(1)
  30. Philipp Kluge                12(1)
  31. Thomas Handschug-Rönicke  12(2)
  32. Achim Wiegand           7(1)
  33. Michael Schellhardt   7(1)
  34. Ekkehard Kühn           7(2)
  35. Gabriele Schönrock    5(1)
  36. Nazmi Ghriwati          4(1)
  37. Luis Martinez-Ramirez 4(2)
  38. Momir Kovanović       4(2)
  39. Frank Heuer                 3(1)
  40. Raeed Ghriwati            1(1)   

07.07.22 [Max]

SVM beim ROMONTA-Cup

Romonta Amsdorf lud am 26.06. zum ROMONTA-Cup nach Röblingen ein. Das Schnellschachturnier war mit 43 Teilnehmern qualitativ stark & international besetzt. Dieses Jahr wurde zudem ein Teilnehmerrekord verzeichnet, zuletzt waren es etwas mehr als 30 Schachspieler.

Das Spiellokal bot eine äußerst kühle Athmosphäre trotz der wütenden Hitzewelle, zumindest bei geschlossenen Türen. Es war durchaus noch mehr Platz für weitere Bretter & Teilnehmer vorhanden, vielleicht wird dieser schon nächstes Jahr gebraucht 🙂 Am anderen Ende des Saales wurden Kaltgetränke & Bockwurst im kleinen Imbiss zu günstigen Preisen angeboten… Hier geht’s zum vollständigen Bericht

02.07.22 [Max]

Bericht zum Besuch der Schachfreunde von Hetman Wschowa

Das 20. Treffen der befreundeten Schachvereine Hetman Wschowa (Polen) & SV Merseburg ließ Covid-bedingt seit 2020 auf sich warten.

Vom 16. bis 19.06. war es nun soweit, sodass unsere Besucher am Donnerstagabend gegen 18 Uhr herzlich in der Mampfe empfangen wurden. Das Highlight war die mitgebrachte Fotocollage aus früheren Treffen, die einen Ehrenplatz in den Räumlichkeiten der Mampfe finden wird.

Beim folgenden Mampfe-Blitz wurden diverse Rekorde hinsichtlich der Teilnehmeranzahl gebrochen. Präsident Tom siegte mit 9,5 aus 13 vor Janusz Trusewicz (2. mit 9 Punkten) & Thomas Grieger (3. mit 9 Punkten). Der Bericht von Organisator Dirk ist unter “Neuigkeiten” auffindbar.

Der Freitag begann mit einer Besichtigung des roten Turms auf dem halleschen Marktplatz… Hier geht’s zum vollständigen Bericht

02.07.22 [Max]

Kreiskinder & Jugendspiele (KKJS) 2022 in der Mampfe

Heute wurde erneut der Schachwettbewerb des KreisSportBundes Saalekreis e.V. ausgetragen. 42 Teilnehmer aus 4 Vereinen und 4 Schulschachgruppen bzw. Kinderhorte fanden den Weg in die kühle Mampfe & nahmen an 12 Wettbewerben in den Altersklassen U7 bis U16 (teilweise auch mit weiblicher Besetzung) teil. Das Spielgeschehen wurde zudem von ca. 25-30 Zuschauern (Eltern, Großeltern, Trainer, Betreuer, …) belebt.

Die Organisation übernahm der Jugendleiter des SV Merseburg Peter Burghardt. Er wurde hierbei tatkräftig von den Turnierleitern Simon, Sylvio, Wolfram & meiner Person unterstützt. Der zeitliche Rahmen wurde zuvor auf 4 Stunden von 9 bis 13 Uhr begrenzt & konnte ungefähr eingehalten werden. Einige kleine Verzögerungen fanden wegen veränderten Teilnehmerzahlen und daraus resultierenden Umstrukturierungen & Zusammenlegungen einzelner Altersklassen statt.

Am Ende waren alle Schachgruppen erfolgreich & gewannen Medaillen. Die meisten Goldmedaillen gingen an den Hort aus Schkopau (4 Stück). Der begehrte Wanderpokal für die Schachgruppe mit den meisten Teilnehmern gewann der Hort Sennewitz (10 Teilnehmer), gefolgt vom Hort Schkopau (9 Teilnehmer) & der Grundschule Holleben & dem SV Eintracht Bad Dürrenberg (je 8 Teilnehmer).

Die Verantwortlichen des SV Merseburg bedanken sich für die angenehme Athmosphäre & wünschen allen Teilnehmern erholsame Sommerferien!

23.06.22 [Dirk]

Rekorde am Saalehang

Sagenhafte 34 Teilnehmer gab es an Fronleichnam beim Mampfe-Blitz im Rahmen des Wiedersehens mit unseren polnischen Schachfreunden aus Wschowa !

Drei Jahre waren seit unserem letzten Treffen in Polen vergangen. Die Coronapandemie verhinderte gleich zweimal die 20. Auflage, die nun endlich stattfinden konnte.

Leicht hätten es auch 40 Spieler werden können, einige regelmäßige Teilnehmer fehlten aus gesundheitlichen, beruflichen und privaten Gründen. Wie auch immer : nie gab es ein quantitativ und qualitativ besser besetztes Mampfe- Blitz , und nie sah man mehr Spieler der I. Mannschaft bei diesem Turnier. Wenn das auch bei Punktspielen so wäre, hätten wir kaum Besetzungsprobleme.

Unsere Freunde aus Wschowa kamen nur zu acht. Als Neunter war Piotr Brychcy angekündigt, bekam als Polizist aber leider nicht frei. Die stärksten Spieler (Blitzer) waren jedoch allesamt am Start. Desweiteren konnten wir einige seltene Gäste begrüßen. So griffen Thomas Grieger und Jörg Hettstedt in den Kampf um die Spitze ein. Achim Wiegand war aus Neubrandenburg angereist. Auch  Dustin Hoffmann, Gabi Schönrock, Dr. Luis Martinez-Ramirez, Momir Kovanović und Frank Heuer nahmen erstmals in dieser Serie teil.

Nach einem stärkenden Abendbrot ging es in kraftraubende 13 Runden im Schweizer System unter der bewährten Leitung unseres Vereinsvorsitzenden Thomas Hartung, der sich alsbald selbst an die Spitze setzte und das Feld zunächst distanzierte. Dann ließ er jedoch nach, und nach 11 Runden lag plötzlich Jörg mit 8 Punkten vor gleich 5 Spielern mit 7,5 Punkten in Front. Die besten polnischen Blitzer lagen stets in der Spitzengruppe, am Ende hatten alle Wschowaer mindestens 50 % geholt. Janusz Trusewicz, Grzegorz Ograbek und Andrzej Czyż – nun alle schon über 60 – sind nach wie vor sehr stark. Besonders Andrzej ist für sein kompromißloses Schach bekannt. Janusz hatte schon so manches Mal mit einem starken Schlußspurt ein Blitzturnier gewonnen, und Grzegorz spielt sehr solide und ist schwer zu schlagen. Diesmal gelang es Thomas Hartung jedoch, nach einer schwächeren Phase wieder nach vorn zu kommen und an der Spitze zu bleiben. Janusz wurde Zweiter vor dem punktgleichen Thomas Grieger.

Stark präsentierte sich einmal mehr Sylvio Persing, der in dieser Serie noch kein Turnier gewann und diesmal erneut gute Chancen auf den Turniersieg hatte. Die Ergebnisse entsprachen in etwa den Erwartungen, nur der jüngste Teilnehmer, Simon Donath, hatte einen schlechten Tag erwischt. Ihn hätte man einige Plätze weiter vorn erwartet, aber diese Leistungsschwankungen sind in seinem Alter noch normal. Schon am nächsten Tag lief es wieder besser.

Da unsere Freunde aus Wschowa nur ca. alle 2 Jahre am Mampfe- Blitz teilnehmen, starteten sie außer Konkurrenz. In die Wertung kamen 26 Spieler mit absteigender Punktzahl je nach Platzierung. Sylvio und Steffen Kluge konnten gegenüber dem führenden Maximilian Schulz ein paar Punkte gutmachen, so daß die Gesamtwertung spannend bleibt.

In jedem Falle tat es gut, einmal wieder so viele SchachspielerInnen bei einem spannenden Turnier in der Mampfe zu erleben. Die nächste Gelegenheit dafür gibt es beim Sparkassen-Cup am 3. September.

Unser abschließendes Turnier der laufenden Serie haben wir nach einer Umfrage vom 14. auf den 28. Juli verlegt. Aufgrund der noch nicht entschiedenen Gesamtwertung und, um noch einmal möglichst viele Spieler an die Bretter zu bekommen, haben wir uns auf diesen Termin, an dem die meisten spielen können, geeinigt.

Die neue Serie startet mit dem  7. Joachim – Litzkendorf – Gedenkturnier am 15. September. Dazu lade ich alle herzlich ein und wünsche euch einen schönen, vielleicht nicht ganz schachfreien Sommer.

Gesamtwertung nach 10 Turnieren :

  1. Maximilian Schulz                       165(8)               (3)
  2. Steffen Kluge                                163(8)                (1)
  3. Sylvio Persing                               162(9)
  4. Thomas Richter                           146(10)
  5. Thomas Hartung                         123(5)                (4)
  6. Simon Donath                            108(8)
  7. Brigitte Schön                              93(6)         (1)
  8. Joachim Schubert 85(9)
  9. Peter Burghardt 76(4)
  10. André Schmerbach 66(6)
  11. Detlef Gruschka 53(6)
  12. Tobias Richter 51(2)
  13. Simeon Scharf 49(9)
  14. Valeriia Safonova 47(3)
  15. Carsten Suhl 37(7)
  16. Thomas Grieger 32(1)
  17. Jörg Hettstedt 27(1)
  18. Udo Sinner 26(2)
  19. Frank Dietze 25(1)                                (1)
  20. Reiner Ose 25(9)
  21. Dirk Wildenrath 23(2)
  22. Sven Büscher 22(1)
  23. Dustin Hoffmann 20(1)
  24. Ronny Wiegand 20(2)
  25. Tanja Pflug 18(1)
  26. Jens Wendling 18(1)
  27. Georgi Dzhelebov 14(2)
  28. Mohamad Ghriwati 14(3)
  29. Philipp Kluge 12(1)
  30. Thomas Handschug-Rönicke 12(2)
  31. Achim Wiegand 7(1)
  32. Michael Schellhardt 7(1)
  33. Ekkehard Kühn 7(2)
  34. Gabriele Schönrock 5(1)
  35. Frank Heuer 3(1)
  36. Momir Kovanović                                    2(1)
  37. Dr. Luis Martinez-Ramirez                    1(1)       

19.06.22 [Tom]

Erste Mannschaft siegt in Gräfenhainichen und sichert sich einen Platz auf dem Treppchen

Zur neunten aber covidbedingt nicht letzten Runde der Verbandsligasaison durfte die erste Mannschaft zum Auswärtsspiel in Gräfenhainichen antreten. 5/8 der Mannschaft erledigten die Anreise per Zug und fuhren somit die investierten neun Euro ab 😊

Der Mannschaftsleiter musste alle Hebel in Bewegung setzen und die eigene Schwiegermutter versetzen, um mal wieder zu acht aufschlagen zu können. Aber so gelang es, shooting star Simon seinen Premiereeinsatz in der ersten Garde zu verschaffen. Gräfenhainichen ging auch nicht mit dem Stammachter an den Start, sodass uns die leichte Favoritenrolle im Wettkampf zukam.

Konkretes gab es schnell bei Max gegen Nachwuchsmann Nils Magnus Kuhlmann zu vermelden. Ein grober Einsteller in der Eröffnung sicherte Max die Leichtfigur. Die Verwertung des Geschenks wurde ruhig angegangen und wir konnten mit dem späteren 1:0 planen.

Ebenso hatte Tanja schnell die Oberhand per Königsangriff auf Ihrer Seite. Einen Bauern strich sie auch ein. Das sah gut aus. Mein Franzose gegen Kurthi sicherte mir die etwas passive Stellung, ohne allerdings großen Gefahren ausgesetzt sein zu müssen. Kurthi spielte auf Geheiß des Mannschaftsleiters noch ein paar Züge nach meinem Remisangebot weiter, nahm es aber ohne erneutes Angebot ein paar Züge später an 😊

In der Ergebnischronologie ging dann erst aber einmal Gräfenhainichen in Front. Frank Dubbratz (der Austausch zum angehenden Zweitliga-Dino HSV fand überwiegend vor seinem Eintreffen statt 😊) hatte Dustins Sizilianer unangenehm bearbeitet und einen Bauern eingestrichen, sowie Dustins Figuren zum Zuschauen verdonnert. Kurz vor Ende wurde noch stilvoll der Ta1 gegen den langen Läufer gegeben. Dustin konnte das Eindringen der gegnerischen Figuren in der Partie nicht verhindern und strich bald die Segel. Max glich dann etwas später aus, ohne noch einmal etwas anbrennen zu lassen. Stand: 1,5 beide!

Der Blick auf die restlichen Bretter zu diesem Zeitpunkt:
Steffen Michel gegen den ML – interessant und (für mich) unklar
Ingolf Hintzsche gegen Dirk – Dirk mit starker Initiative für einen Bauern
Dominik Wilhelm gegen Sven – Sven bleibt passiv und wird langsam in die Defensive gedrängt
Michael Quinque gegen Tanja – der Mehrbauer ist noch da, doch die Verwertung doch nicht so trivial
Dirk Neumann gegen Simon – Simon mit Mehrbauern und sollte nur nicht in ein remises Endspiel abwickeln
Zwischenfazit: man kann durchaus optimistisch sein…

Doch dann stockte der Motor in Dirks Angriffsmaschinerie. Der Knockout rückte langsam in die Ferne und Ingolf schien langsam aber sicher den Spieß umzudrehen. Ein scheinbar günstiger Abtausch wurde dann aber plötzlich zur Rückschlagfalle und Dirk setzte Matt in zwei gegen den eingemauerten König.

Merseburg ist da!

Nun aber zur Partie des Tages bei Stichel gegen Honk 😊
Aus einem Sizi resultierte eine französische Vorstoßvariante, in der sich der Gastgeber schnell seines schlechten Läufers mit der Route d7 nach b5 entledigen konnte.
In Diagramm 1 hatte Tobias mit Tfc1 eine gute Fortsetzung, um sich Vorteil zu sichern. In der Partie folgte aber interessant Sg5.
Der Zug des Tages dann in Diagramm 2 mit Dd5 – zwei Ausrufezeichen für Ästhetik 😊 Leider kommt schwarz mit Td8 an den Drücker und sicherte sich bald einen Mehrbauern im Endspiel mit Dame und Springer auf beiden Seiten. Sg4 war eine gute Alternative.
Die Verteidigungsarbeit wird in Diagramm 3 belohnt und g4 ebnete Tobias den Weg ins Remis. In vielen Varianten droht für schwarz der Abtausch der Springer und somit der Verlust des königlichen Bodyguards.

Simon fand nach einer überzeugenden Vorstellung nicht den Pfad ins gewonnene Endspiel und musste bei ungleichfarbigen Läufern trotz Mehrbauern das Remis akzeptieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es 3:2 für uns bei den verbleibenden Begegnungen von Tobias, Sven und Tanja.

Tanja musste sehr lange für Ihren Sieg manövrieren. Am Ende aber ein verdienter Punkt. Unter Umständen half auch das Bier vor vier beim Gräfenhainicher 😉 Tobias konnte dann bald zum Mannschaftssieg durch dreimalige Stellungswiederholung reklamieren.

Durch Svens abschließenden Sieg fiel der Mannschaftserfolg dann etwas zu deutlich aus. Er pfiff schon aus dem letzten Loch und konnte aber rund um den 40. Zug das Geschehen um 180 Grad drehen. Am Ende durfte er Matt setzen! Endergebnis: 5,5 zu 2,5 gewonnen!!

Dialog 1 (Analyse der Partie A gegen B)

C (an A gerichtet): Du kannst dir doch eine Dame holen!?!
B: Ja, aber ich ziehe mit Schach ein.
C: A ist aber schneller.
B (atmet tief ein): Du musst aber die Regeln beachten. Du ziehst ein, dann bin ich dran, nicht du zweimal hintereinander. Ich gebe Schach und dann hängt der Läufer…

Dialog 2 (Analyse):

A: Das sieht doch aber jetzt gut aus!
B: Es steht aber nicht so!!

Infolge des erneuten Erfolges sichern wir uns mindestens den dritten Platz in der Verbandsliga. Der große Wurf ist aber nicht mehr drin, da der USC Magdeburg souverän seine Kreise zieht! Anfang Juli geht es zum Abschluss nach Köthen…

Programm für den Aufenthalt unserer Gäste aus Wschowa vom
16. – 19.06.2022

Änderungen im Zeitplan sind natürlich noch möglich. Bitte überlegt euch, an welchen Veranstaltungen ihr teilnehmen könnt.

Donnerstag, 16.06.2022 :

gegen 18 Uhr Empfang in der Mampfe

 anschließend Abendbrot

 ab 19 Uhr Mampfe – Blitz

danach Fahrt zur Hasse

Freitag, 17.06.2022 :         

8 Uhr Frühstück

10 Uhr Führung durch den Roten Turm + Carillon am Markt in Halle

12 Uhr Mittagessen in Wenzels Prager  Bierstuben

 17 Uhr Volleyball an der Hasse

 anschließend Grillen

Sonnabend, 18.06.2022 :  

8 Uhr Frühstück

10 Uhr WSG-Turnier in Halle- Neustadt

 Abendessen in Halle

Sonntag, 19.06.2022 :       

8 Uhr Frühstück

9 Uhr Mannschaftskampf Merseburg gegen Wschowa an 12 Brettern  in der Mampfe

 13:30 Uhr Abschlußessen in der Sonne

01.07.22 [Max]

58. Ströbecker Maiturnier

Am 11.06. fand die 58. Ausgabe des Ströbecker “Maiturniers” zum alljährlichen Dorffest statt – dieses. Hierbei handelt es sich um ein Schnellschach-Mannschaftsturnier Jeder gegen Jeden mit 4 Brettern pro Team und 10 Minuten pro Nase & Partie. Die 32 Teams wurden in 3 Gruppen aufgeteilt, mit der A-Gruppe als spielstärkste Liga. Gruppe B bestand aus 12 Mannschaften und durfte folglich 2 Runden mehr als A & C spielen. Interessant für die Wertung: Brettpunkte sind wichtiger als Mannschaftspunkte!

Die Fraktion vom SV Merseburg (in alphabetischer Reihenfolge: Andre, Max, Simon, Tanja & Valeriia) lief unter dem Banner der WSG Halle-Neustadt auf. Diese war mit 2 Mannschaften (Liga A & B) vertreten. Spieler durften beliebig zwischen den eigenen Mannschaften wechseln. Von der namensgebenden WSG gingen Achim, Marco & Werner als aktive Mitglieder und Mario als ehemaliges Vereinsmitglied an den Start.

“Unsere” 1. Mannschaft fand sich zügig im Abstiegskampf wider, konnte jedoch hier und da wichtige Punkte sammeln. Insbesondere Tanja spielte stark auf und konnte ihre Erfahrungen der letzten Jahre mannschaftsdienlich einbringen. Schlussendlich reichte es für den 8. Platz. Die Paarungen der 2. Mannschaft enden 8x 2:2 – hier stand am Ende der 9. Platz zu Buche. Beide Mannschaften fanden sich also in den unteren Breitengraden ihrer Liga wider, verblieben jedoch in diesen. Sieger der jeweiligen Gruppen waren Quedlinburg (A), Ströbeck I (B) & Markkleeberg II (C).

Die Organisation des Schnellschachturniers wirkte trotz Covid-Pause äußerst routiniert. Die Namensschilder wurden direkt nach Rundenstart ausgewechselt, sodass die Zeiten zwischen den einzelnen Runden minimal gehalten wurden. Das Angebot an Speis & Trank wurde durch das zeitgleiche Fest ausgeweitet, sodass alle die passende Stärkung finden konnten. In der Mittagspause durften alle Teilnehmer gespannt dem aufwendig kostümierten Live-Schach beiwohnen. Hier wurde Kurierschach gespielt, bei dem mehr Figuren & ein größeres Brett als bei der Standard-Variante verwendet werden.

Das MDR war ebenfalls vor Ort und hat uns auch prompt vor die Kamera bekommen. Der entsprechende Beitrag erschien am Sonntag, dem 12.06. zu 19 Uhr im Fernsehen, ist mittlerweile leider nicht mehr online in der Mediathek abrufbar.

Unsere Teilnahme war ein großartiges Erlebnis! Die Schachfreunde des SV Merseburg freuen sich auf die Teilnahme an der 59. Ströbecker Maiturnier.

Einladung Mitgliederversammlung am 09.06.2022 um 19 Uhr (in der Mampfe)

Liebe Schachfreundin, lieber Schachfreund,

hiermit laden wir dich recht herzlich zur Mitgliederversammlung am 09.06.2022 um 19 Uhr in die Mampfe (unser Spiellokal) ein. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Zwischenstand auf die fast beendetet Saison 2021/2022
  3. Ausblick auf die kommende Saison, Mannschaftsleiter, Mannschaftsplanung 
  4. Finanzbericht 2021, Mitgliedsbeiträge, Kassenprüfung
  5. Vorstellung der neuen Homepage
  6. aktuelle Termine (v. a. Besuch der Schachfreunde aus Wschowa) und Veranstaltungen
  7. sonstiges

Die Schachsaison 2021/2022 neigt sich pandemiebedingt verspätet dem Ende entgegen. Zusammen wollen wir auf das Spieljahr zurückblicken, aber auch auf die kommende Saison vorausschauen. Zur Planung der kommenden Saison ist eine Einsatzprognose von dir für das Spieljahr 2022/2023 hilfreich! Komm zur Mitgliederversammlung oder informiere deinen Mannschaftsleiter!

Für eine gute Vereinsorganisation sind aktuelle Anschriften, Telefonnummern (auch Handy) und Mail-Adressen sehr wichtig. Änderungen sollten durch die Mitglieder umgehend dem Mannschaftsleiter oder dem Vorstand gemeldet werden.

Besonders hinweisen möchten wir euch auf den Besuch der Schachfreunde aus Wschowa vom 16. bis 19.06.2022. Das ausführliche Programm findet ihr auf unserer Homepage (www.schachverein-merseburg.de). Bitte beteiligt euch aktiv an den Veranstaltungen und gebt am besten Dirk Wildenrath als Cheforganisator Bescheid.

Bitte merkt euch auch schon folgende Termine vor:

16.-19.06.2022               Besuch der Schachfreunde aus Wschowa

02.07.2022                      Kreis-, Kinder und Jugendspiele in der Mampfe

03.09.2022                      Merseburger Sparkassencup / Schnellschach-LEM ab 10 Uhr in der Mampfe

15.09.2022                      Joachim-Litzkendorf-Gedenkturnier ab 19 Uhr in der Mampfe

 

Wir bitten um eure Rückmeldung, ob ihr an der Versammlung teilnehmen könnt.

Mit freundlichen Grüßen – Der Vorstand Schachverein Merseburg e. V.

02.06.22 [Dirk]

Schön war der Mai …

 … erst recht, da sich auch einige schachliche Erfolge einstellten und das in einem Monat, in dem sonst eigentlich weniger Schach gespielt wird, aber die Pandemie hat alles verschoben.

 Nach einem denkwürdigen Wochenende für den Schachverein Merseburg am 7./8. Mai mit 4 (!) Auswärtssiegen ( Pokal und Punktspiele I./II./III. Mannschaft) kam wenige Tage später  beim Mampfe-Blitz mit 16 TeilnehmerInnen eine Rekordbeteiligung im Wonnemonat zustande. Und dabei fehlten noch Steffen Kluge aus gesundheitlichen Gründen und Carsten Suhl.

 Erstmals in dieser Serie begrüßten wir Udo Sinner, Georgi Dzhelebov, der den Turnierleiter nach einer Runde ablöste und den Oberligaspieler von der SG Leipzig Frank Dietze. Letzterer hatte im Herbst zwei Sülze- Turniere mitgespielt, von denen er eines gewann, war aber in der Mampfe lange nicht mehr gesehen worden. Das Turnier wurde mit 13 aus 15 schließlich eine sichere Beute für ihn. Er verlor nur eine Partie gegen Sylvio Persing nach Zeit und gab zwei halbe Punkte gegen Thomas Richter und Peter Burghardt ab. PeBu und Max Schulz konnten noch am ehesten mithalten, aber es reichte nicht bis ganz nach vorn. Die anderen Favoriten ließen unterwegs zu viele Federn und folgen in regelmäßigen Abständen ab Platz 4. Andre‘ Schmerbach, der vor einer Woche in der Sülze noch deutlich gewonnen hatte, kam diesmal nur auf 5 Punkte, was vielleicht daran lag, daß er nach längerer Krankheit seit dieser Woche wieder früh raus und zur Arbeit mußte.

 In der Gesamtwertung konnte Max in Abwesenheit von Steffen an diesem vorbeiziehen. Noch stehen aber 2 Turniere aus. Am 16. Juni spielen wir mit Beteiligung unserer polnischen Freunde aus Wschowa ( in der Mampfe-Blitz-Wertung außer Konkurrenz) und einigen seltenen Gästen ein Turnier im Schweizer System  (wahrscheinlich 13 Runden). Das Finale der laufenden Serie findet dann am 14. Juli statt.

 Auftakt zur neuen – mittlerweile zehnten – Serie bildet das 7. Joachim-Litzkendorf-Gedenkturnier am 15. September. Bitte werbt allerorten für eine Teilnahme am Mampfe-Blitz und habt eine schönen (Schach-) Sommer !

Endstand 9. Mampfe – Blitz vom 12.05.2022:

  1. Frank Dietze 13,0                                   25
  2. Peter Burghardt 11,5                             22
  3. Maximilian Schulz 11,0                        20
  4. Valeriia Safonova 9,5                           18
  5. Simon Donath 9,5                                  16
  6. Thomas Hartung 9,0                            14
  7. Sylvio Persing 8,5                                  12
  8. Katja Hartung 8,0                                  10
  9. Thomas Richter 7,5                                 8
  10. Joachim Schubert 7,0                             7
  11. Detlef Gruschka 5,5                                 6
  12. Andre‘ Schmerbach 5,0                          5
  13. Udo Sinner 5,0                                           4
  14. Simeon Scharf 4,5                                     3
  15. Georgi Dzhelebov 4,5                              2
  16. Reiner Ose 1,0                                            1

Gesamtwertung nach 9 Turnieren :

  1. Maximilian Schulz          147(7)                               (3)
  2. Steffen Kluge                    137(7)                               (1)
  3. Sylvio Persing                   132(8)
  4. Thomas Richter                127(9)
  5. Simon Donath                   102(7)
  6. Thomas Hartung              89(4)                              (3)
  7. Katja Hartung                   89(5)                              (1)
  8. Peter Burghardt                76(4)
  9. Joachim Schubert             71(8)
  10. Andre‘ Schmerbach          45(5)
  11. Simeon Scharf                   40(8)
  12. Detlef Gruschka                38(5)
  13. Valeriia Safonova             34(2)
  14. Carsten Suhl                      26(6)
  15. Frank Dietze                     25(1)                                 (1)
  16. Reiner Ose                          25(9)
  17. Dirk Wildenrath               23(2)
  18. Sven Büscher                    22(1)
  19. Tobias Richter                  20(1)
  20. Ronny Wiegand               20(2)
  21. Tanja Pflug                        18(1)
  22. Jens Wendling                  18(1)
  23. Philipp Kluge                     12(1)
  24. Michael Schellhardt          7(1)
  25. Ekkehard Kühn                  7(2)
  26. Udo Sinner                          4(1)
  27. Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
  28. Mohamad Ghriwati               4(2)
  29. Georgi Dzhelebov                  2(1)                         

    23.05.2022 [Max]

    3 x SV Merseburg in der Mampfe

    Die ersten 3 Mannschaften des SV Merseburg fanden sich in der Mampfe zu den jeweiligen Ligaansetzungen ein (Runde 7 von 9). Über 40 Schachfreunde konnten an 22 Brettern Holzfiguren zurechtrücken & Felder konzentriert anstarren.

    Unsere Erste Mannschaft bekam es mit dem Reideburger SV zu tun. Der Vizemeister der letzten Saison kämpft nach dem Abgang bzw. Fernbleiben diverser Leistungsträger gegen den Abstieg. Leider konnten wir (u.a. bedingt durch die Pfingstferien) erneut nur 7 Bretter besetzen. Der Mannschaftsleiter befahl dennoch das Erspielen zweier Mannschaftspunkte (MP), waren die uns Reideburger doch im Schnitt 110 Punkte unterlegen.

    Die Zweite kämpfte im Duell gegen den punktgleichen PTSV Halle um den Klassenerhalt. Der Rückzug von Grün-Weiß Piesteritz erübrigt das Austragen der 8. Runde & nimmt uns die Chance auf die so dringend benötigten MP. Hier konnte also bereits jeder Brettpunkt seinen Anteil zum Klassenerhalt beitragen.

    Aus diesem Grund wurde die Zweite von mehreren Stammkräften aus der Dritten unterstützt. Diese befand sich in der oberen Tabellenhälfte und spielte ebenfalls gegen den direkten Nachbarn Romonta Amsdorf. Dieser konnte mit einem Sieg auch direkt überholt werden. Unsere Dritte war die Leittragende unserer Personalsorgen und wurde widerum mit Schachfreunden aus der Vierten aufgefüllt.

    Ein weiterer Betroffener unserer geflickschusterten Personaldecke war Talent Marvin vom Reideburger SV. Dieser fuhr seinen Punkt am Spitzenbrett bereits gegen 10 Uhr am grünen Tisch ein (0:1).

    Dirk spielte unter schwersten Voraussetzungen, gebeutelt von der letzten Schicht & konstant beschäftigt als umtriebiger Organisator. Sein Gegenüber schien lange in der Theorie & verbrauchte nahezu keine Bedenkzeit. Dirk sagte die Stellung ausgangs der Eröffnung nicht zu, sodass man sich zügig auf Remis einigte (0,5:1,5).

    Bei Thomas machte sich ein Hippo auf dem Brett breit. Dessen Wärter hebelte etwas verfrüht mit e5 (rot – siehe Diagramm), was direkt taktisch mit Figurenverlust auf e7 bestraft wurde. Der andere Hebel c5 (blau) oder das weitere Vorbereiten mittels Te8 (grün – deckt die Figuren auf der E-Linie) wären wesentlich tierfreundlicher gewesen.

    Thomas filetierte den Paarhufer erbarmungslos und ließ bis zum Händedruck nichts anbrennen (1,5:1,5).

    Katja überließ dem Hallenser das Zentrum & suchte die Nähe zum gegnerischen König. Das resultierende Mittelspiel war dezent undurchsichtig. Schwarz ging in den royalen Widerstand & öffnete die Königsflügel beider Seiten vollends mit fxg4 (siehe Diagramm).

    Die direkt folgenden Opfergaben wurden von Katja dankbar angenommen. Sie konnte die Situation anschließend gekonnt entschärfen & die Führung sichern (2,5:1,5).

    Ich bekam eine geschlossene Eröffnung aufs Brett, zu deren Ausgang Weiß zur heterogenen Rochade griff. Gemäß Lehrbuch wurde der in der Nähe residierende Pöbel mit Heugabeln & Fackeln ausgestattet und gegen den gegnerischen Monarchen aufgestachelt. Der Kommandant der weißen Steine wollte meinen Aufmarsch in der dargestellten Position mit dem suizidalen b4?? (rot) unterbinden. Logisch wären stattdessen h4 mit Gegenspiel am Königsflügel (grün) oder der zentralisierende Zug The1 (blau – vom Fisch am Stiel) gewesen.

    Dieses einsame B4-Batallion stand meiner Großoffensive nun im Wege & wurde konsequent mittels a5 samt folgendem c5 in die Zange genommen. Die Öffnung des Damenflügels wurde erzwungen & der weiße König fiel in Ermangelung an Verteidigern oder rettenden Fluchtfeldern (3,5:1,5).

    Sven stellte sich grundsolide auf & hebelte gegen die schwarze Stellung im Zentrum. Hierbei gab er zwischenzeitlich einen Bauern, um diesen wenige Züge später unter positionellem Vorteil wieder einzusammeln. Das Problem: Sxc4 (rot) wurde einen Zug zu früh gespielt, woraufhin Schwarz die Kavallerie per Ablenkung zurück in die Stallungen verwies (es folgten: Sxc4 g5 Dg4 f5 Df3 Lxc4). Die Vorbereitung mittels Tc1 (grün) nebst Sxc4 hätte die Partie in der Waage gehalten.

    Die Stellung bot daraufhin leider keine Gelegenheit für ein Dauerschach, sodass die Null bald zu Papier stand (3,5:2,5).

    Honks Partie hatte einige Ähnlichkeiten zu meiner: heterogene Rochaden & eine sich zunehmend öffnende Königsstellung. Objektiv gesehen hätte Weiß das dynamische Gleichgewicht mit Ld2 (grün) halten können, entschied sich jedoch für den verlockenden Lc4 mit Druck auf den gefesselten Turm (rot). Lxf4 (blau) wirkt zwar spielbar, verbietet sich jedoch wegen Lxc3+ nebst komplexem Df6 (Doppelangriff auf c3 & f4). Honk fand nach Lc4 den besten Zug Se5 & in der Folge stapelte sich immer mehr Material neben seiner Seite des Bretts.

    Sein eigenes Mehrmaterial scharte er um seinen luftigen König & wandte sich sogleich weiteren Vereinfachungen zu. In mittlerweile klar gewonnener Stellung gerieten beide Seiten in akute Zeitnot, doch der ML sicherte ganz und gar vorbildlich den Mannschaftssieg (4,5:2,5).

    Bei Dustin wurden die Damen frühzeitig ins Abseits gestellt & einiges an Holz ausgetauscht. Er hatte in dem Mittelspiel die klar aktiveren Figuren (siehe Diagramm) & ließ den schwarzen Steinen keine wirkliche Chance auf einen Befreiungsschlag. Mit der Zeit gewann er insgesamt 3 Bauern & wickelte in ein triviales Endspiel ab.

    Die Erste des SV Merseburg gewinnt also erneut in Unterzahl mit 5,5:2,5. Die erspielte Punkteausbeute ist eine deutliche Angelegenheit. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es in Vollbesetzung sicherlich noch wesentlich mehr Spaß bereiten würde 🙂 Mit 10 MP bei 2 offenen Ansetzungen und de facto uneinholbarem Abstand zum USC Magdeburg (13 MP) können die restlichen Ligaspiele ganz entspannt angegangen (& ggf. Kräfte an die Zweite abgegeben) werden.

    Unserer Zweiten merkte man den nominellen Unterschied wegen fehlender Stammkräfte an. Partien gegen „stärkere“ Gegner sind gelegentlich schwer zu bespielen & heute hat an einigen Brettern schlichtweg das Glück gefehlt. Anzumerken ist der einzige Merseburger Sieg von Werner, der als allerletztes Brett sämtlicher Mannschaften zumindest noch den Ehrensieg sichern konnte. Alles in allem verlor unsere zweite Mannschaft leider 3:5 gegen PTSV Halle und rangiert in gefährlicher Nähe zu den Abstiegsrängen (6. von 10, aber nur 2 MP Abstand zum 9. Platz bei 2 Absteigern). Für sie geht es im letzten Punktspiel gegen den 1. SC Anhalt um alles oder nichts.

    Unsere Dritte gewann mit 3,5:2,5 gegen Amsdorf und befindet sich im oberen Tabellendrittel. Leider habe ich nicht so viel von ihren Partien mitbekommen. Jedenfalls erzielte Marc ein wichtiges Remis gegen einen der stärksten Spieler der Liga, Andre gewann zu fortgeschrittener Stunde auf taktischem Wege & Carsten hielt mit einer Figur weniger (und zeitlich gut abgestimmtem Angebot) Remis.

    Der nächste Spieltag findet am 12.06. statt. Unsere Erste spielt auswärts in Gräfenhainichen & die Dritte in Hettstedt (gegen deren dritte Vertretung). Die Zweite hat spielfrei, da Grün-Weiß Piesteritz sich vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. Die Vierte hingegen spielt bereits kommenden Sonntag daheim gegen Zeitz III.

    [10.05.22 TR]

    Achterbahnfahrt endet mit Happy End – Erste gewinnt nach Jahren gegen Naumburg

    Das alte Duell gegen Naumburg, den ewigen Rivalen. Und wir hatten keine Leute. Wir reisten also zu siebt an und gönnten einem übernächtigten Julius eine Regenerationspause.

     

    1. Rundgang: Schnell zeigte sich, dass Andreas “Pawel” Fritsch gegen Thomas “Wuschel” Selle mit Schwarz am Drücker war. Eine gute Stellung wurde mit schnellem Spiel kombiniert. Katja stand wie immer (ich werde die Steinmauer-Eröffnung nie verstehen). Jörg hatte eine ungewöhnliche Stellung, schien aber noch in der Vorbereitung zu sein. Dustin stand wie immer (ich werde diese italienische-Insel-Eröffnung nie verstehen). Max hatte süd-ost-britisch begonnen und mühte sich um Vorteil. Tanja stand wie immer (ich werde solche niederländischen Partiebeginne nie verstehen). Ich wandelte auf Nimzowitschs Spuren und fühlte mich dem Ausgleich nahe.
    Ergebnis-Tipps des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1/2|0|1/2|1|1/2|1|1/2 = 4:4 (Stand 0:1)

     

    2. Rundgang: Wuschel hielt mit seiner ganzen Erfahrung die Stellung zusammen und remisierte. Katja stand wie immer (ich werde die Steinmauer-Eröffnung nie verstehen). Jörgs Stellung sah nicht wesentlich anders aus, aber auf der Uhr fehlte ihm eine Stunde. Ich blieb optimistisch. Dustin stand wie immer – Jens-Frieder bereitete den Einschlag auf h7 vor. Ich war vorsichtig pessimistisch. Max spielte f4 mit Gewinngesicht. Tanja fragte, ob sie remis bieten dürfe. Ja, natürlich. Bei gefühlten -2,5. Ich übersah ein Schach mit Figurengewinn, aber die Stellung verhieß eine taktische Rettung, weswegen Sam davon Abstand nahm.
    Ergebnis-Tipps des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1/2|1/2|1/2|1|0|1|0 = 3,5:4,5 (Stand 0,5:1,5)

     

    3. Rundgang: Jörg hatte einen wichtigen Bauern verloren und nur noch 4 min. Das Gegenspiel war nebulös für mich. Dustin hatte eine Qualle mehr. Max hatte eine Qualle weniger. Tanja hatte eine Qualle mehr. WTF? Katja stand wie immer und fragte, ob sie remis bieten dürfe. Ja, nach einigem Nachdenken. Ich hatte das Zentrum lehrbuchartig gegen das Läuferpaar blockiert und suchte den richtigen Plan, um um Vorteil zu kämpfen.
    Ergebnis-Tipps des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1|1/2|1/2|0|1|0|1 = 4:4 (Stand 0,5:1,5)

     

    4. Rundgang: Katja brachte das remis gegen ihren starken Gegner unaufgeregt nach Hause. Jörg hatte weiteres Material und weitere Zeit gegeben. Ergebnis: Er hing an den Bonussekunden und fischte im Trüben. Dustin hatte gewonnen. Max stand klar auf Verlust. Tanja schien durch kreatives Spiel von Ralf zurück in die Remisbreite gedrückt worden zu sein. Samuel hatte den richtigen Plan gefunden und machte Druck gegen meinen unrochierten KönigErgebnis-Tipps
    des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1/2|1/2|1/2|0|1|0|1/2 = 3:5 (Stand 2:2)

     

    5. Rundgang: Bei Jörg stand Tc3 auf dem Brett, was ihn in hochtaktischer Stellung in die Partie zurückbrachte. Jetzt war es an Matthias, einen einzigen Zug zum Verbleib in der Remisbreite zu finden. Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, glaubte aber, dass Schwarz in der offenen Stellung irgendeinen Trick haben muss, um nicht direkt zu verlieren. Bei Max waren die Damen vom Brett und er konnte mit der Minusqualle plötzlich Bauern gewinnen. Alles wieder offen. Dafür hatte Tanja einen Bauern weniger. Sam war in einer kritischen Stellung falsch abgebogen, so dass ich mich unter Bauerngewinn konsolidieren konnte.
    Ergebnis-Tipps des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1|1/2|1/2|1/2|1|1/2|0 = 4:4 (Stand 2:2)

     

    6. Rundgang: Jörg hatte gewonnen. Max spielte jetzt auf Sieg. Tanja weiter ums remis. Sam hatte noch eine Qualität gegeben. Das Endspiel konnte ich trotz einiger Halluzinationen nach Hause bringen. Das sah jetzt plötzlich sehr gut aus.
    Ergebnis-Tipps des ML zu diesem Zeitpunkt (aus Merseburger Sicht): -|1|1/2|1/2|1|1|1/2|0 = 4,5:3,5 (Stand 4:2)

     

    Analyseraum: Max erhöht mit guter Endspielleistung auf 5:2. Tanja erkämpft sich das Remis. = 5,5:2,5

     

    Wahnsinn. Sowohl die Naumburger als auch wir waren nach diesem hin- und herwogenden Kampf ein bisschen konsterniert. Eine top kämpferische Leistung und einiges an Schlachtenglück brachten den in dieser Höhe nicht erwarteten Sieg und damit mutmaßlich den Klassenerhalt.

     

    Honk

     

    Sprüche:
    “Ich hatte die Wahl, ob ich mit Weiß gegen Julius spiele, der die letzte Nacht durchgezecht hat – oder mit Schwarz gegen Samuel. Mir schien letzteres die bessere Wahl.” – Honk
     

    “Hängt Euch morgen voll rein, es geht gegen Naumburg! Seit dem 3.April läuft alles irgendwie gegen uns, … aber trotz alledem!” – Motivationsansprache von Dirk

     

    [09.05.22 Max]

    Viertelfinale Landespokal: Calbe vs. Merseburg

    Der SV Merseburg trat am vergangenen Samstag auswärts gegen die TSG Calbe im Viertelfinale des Landesmannschaftspokals (LMP) Sachsen-Anhalt an. Eigentlich waren wir mit unserem dritten Platz bereits ausgeschieden, jedoch musste der SV Sangerhausen als ursprünglicher Zweiter des Schachbezirks Halle aus personellen Gründen absagen. Wir nahmen also ihren Platz ein und wollten unsere zweite Chance natürlich nutzen! Die TSG Calbe belegte beim Magdeburger Bezirksmannschaftspokal (BMP) den zweiten Platz hinter dem Stendaler SK. Nominell gesehen hatten beide Mannschaften also Losglück, da die anderen Teams nominell gesehen weitaus stärkere Mannschaften aufstellen konnten.

    Die Personaldecke war auch diesmal dünn gestrickt, zumal am morgigen Sonntag direkt Ligaspiele anstanden & nicht jeder Schachfreund ein ganzes Wochenende für den Sport opfern kann (bzw. darf). So kam es, dass wir unsere Kontrahenten mit einer heterogenen Mischung überraschen konnten: Präsident Tom, Neuzugang Max, Jugendspieler Simon & das neueste Mitglied im SV: Valeriia.

    Wir wussten um die nominelle Überlegenheit der Schachfreunde aus Calbe, die mit 4 Stammspielern aus ihrer Landesligamannschaft antraten, inklusive den Brettern 1 bis 3. Ich persönlich sah die Heimmannschaft alles in allem etwas im Vorteil, bei KO-Runden gelten aber bekanntlich andere Gesetze…

    Mannschaftsleiter der Pokalmannschaft Sylvio übertrug mir die Ehre & Organisation. Aus logistischen Gründen verlegten wir den Start auf 10 Uhr und kamen dank flüssigem Verkehr überpünktlich an. Im LMP stehen klassische Bedenkzeiten im Fischer-Modus an. Gespielt wurde im Sportlerheim Heger, welches ab ~13 Uhr auch heimischen Fußballern Raum für Speis & Trank im Schatten bieten sollte. Leider nahmen die werten Fußballer samt Anhang im Nebenraum Platz, was die Konzentration zu fortgeschrittener Spielzeit zunehmend erschwerte.

    Brett 4: Safonova - Dahlke

    Neuzugang Valeriia konnte bei ihrem ersten Spiel für den SV bereits aus der Eröffnung heraus positionelle Schwächen im Lager der schwarzen Steine schaffen. Der Schachfreund aus Calbe konnte sich dieser jedoch teilweise entledigen, sodass die dargestellte Stellung entstand. Die Engine empfiehlt hier den Tausch Läufer gegen Springer (grün), um anschließend den weißen Springer auf das schwache Feld d5 zu stellen. Sie entschied sich zu d4, um mehr Kontrolle über das Zentrum zu erhalten (blau).

    Schwarz fand jedoch den besten Zug Sb4!, griff den Läufer an, verhinderte einen Abtausch und vereinfachte in der Folge in ein Turmendspiel. In diesem stand Schwarz zwar aktiver, fand jedoch keinen Gewinnweg, sodass man sich auf ein Unentschieden einigte (0,5:0,5).

    Nachwuchstalent Simon überließ Weiß zunächst das Zentrum & entwickelte seine Figuren. Er verfügte zu Beginn des Mittelspiels über weniger Platz, sodass er folgerichtig nach günstigen Gelegenheiten zum Abtauschen suchte, um seinen Figuren etwas Luft zum Atmen zu geben. Weiß hatte in der dargestellten Stellung mehrere Möglichkeiten, um den Läufer auf d3 zu schlagen: Dxd3 verbietet sich wegen dem gefesselten d-Bauern & folgendem Lxe5. Der beste Zug wäre Sxd3 gewesen (grün), damit Weiß nicht zu viel abtauscht & die Kontrolle über das Zentrum behält. Weiß entschied sich jedoch für Txd3 (rot), wodurch Schwarz mehr Material vom Brett nehmen & Kontrolle über die D-Linie erlangen konnte.

    Simon nutzte diesen Vorteil für einen baldigen Bauerngewinn, der Weiß dazu verleitete alle Brücken hinter sich abzureißen. Die aufgestellten Drohungen parierte Simon jedoch gekonnt, kassierte weiteres Material ein & gewann schlussendlich risikolos zum 0,5:1,5. Stark!

    Brett 3: Ulrich - Donath
    Brett 1: Hartung - Muehlen

    Präsident & Fahrer Tom sollte dem Schachfreund Mühlen Paroli bieten. Er spielte (wie angekündigt) auf Sieg & investierte frühzeitig einen Springer, um die schwarze Königsstellung zu sabotieren. Die entstandene Position erforderte einige konkrete Verteidigungszüge von Schwarz, die am Brett bekanntlich nicht immer leicht zu finden sind.

    In der dargestellten Stellung wäre Sd5 (grün) ein guter Zug gewesen, welcher weitere Vereinfachungen & ggf. eine Umgruppierung gen Königsflügel anstrebt. Der Gaul wurde stattdessen nach c4 gestellt, um das Läuferpaar mit Tempo zu gewinnen (rot). Tom erwiderte De2! und drohte sowohl Figurengewinn als auch Dh5 nebst Dh8#. Schwarz musste die Mehrfigur zurückgeben & hatte nun nichts mehr für den Angriff in der Hand. Diesen führt Tom dann auch trotz geringer Bedenkzeit souverän vor & sicherte den Einzug ins Halbfinale (0,5:2,5).

    Ich bekam es mit einem jüngeren Schachfreund zu tun, der seinen H-Bauern frühzeitig auf die Reise schickte. Ich nutzte diesen Umstand, um mir das Läuferpaar zu sichern & meinen Anteil am Zentrum einzufordern. Nach einigem Herummanövrieren öffneten sich Teile des Königsflügels, über den ich in die weiße Stellung eindrang. Im weiteren Verlauf (siehe Diagramm) hatte ich mit Dd2+ die Möglichkeit die geschwächte Königsstellung von Weiß auszunutzen und ein mehrzügiges Matt oder entscheidenden Materialgewinn zu erzwingen (grün). Ich entschied mich bei schwindender Bedenkzeit jedoch für den (bei weitem schwächeren) Bauerngewinn mittels Dxe4+ (blau).

    Den Angriff wollte ich aber nicht aufgeben, sodass ich weiter aggressiv vorging, anstatt in ein (vielleicht nicht gewinnbares) Endspiel mit Mehrbauern abzuwickeln. Ersterer brachte nach der verpassten Chance jedoch nicht den gewünschten Erfolg: Weiß drohte unvermeidbar Dauerschach und ich konnte Läufer & Turm nicht (mehr) mit Tempo in den Angriff einbeziehen. Trotz massivem Mehrmaterial war die Punkteteilung durch Dauerschach die Folge (1:3).

    Brett 2: Wandsleb - Schulz

    Der SV Merseburg zieht dank dieser starken Leistung nicht unverdient ins Halbfinale des Landesmannschaftspokals ein! Die SG 1871 Löberitz, der Stendaler SK & der SK Dessau 93 sind ebenfalls im Rennen. Die letzten beiden Runden sind derzeit für September angesetzt. Man darf gespannt sein!

    Endstand Viertelfinale LMP S-A 2022

    03.05.22 [Tom]

    Gute Leistung wird nicht belohnt – erste Mannschaft verliert gegen den Spitzenreiter

    Die Vorzeichen zum Spiel gegen den USC Magdeburg waren freundlich ausgedrückt wenig rosig. Absagen aus touristischen, beruflichen, familiären und letztendlich auch pandemischen Gründen ließen nur eine Rumpfbesetzung zu. Prekär wurde es vor allem auch daher, dass es der zweiten Mannschaft ähnlich ging und somit standen 12 Spieler für zwei Teams zur Verfügung. Wir entschieden uns für eine 6 zu 6 Verteilung.

    Gegen die starken Magdeburger Spitzenbretter hatten wir somit an diesem Tag auch physisch nichts entgegenzusetzen. Ein weiterer schneller Partieausgang an Brett 8 beim gesundheitlich angeschlagenem Reservisten André. Sein Gegner akzeptierte fair ein frühes Remis in der Eröffnungsphase.

    Schmerbach vs. Reichert

    Tanja nahm in der Eröffnung den Fehdehandschuh in Form eines Gambitbauern auf. Der erwies sich fortfolgend als gut investiert und mehrmals konnte der entscheidende Schlag erfolgen. Nebenstehend beispielsweise beginnend mit Tc7. Nach Ld6 und Df6 ergab sich dann jedoch eine ausgeglichene Stellung die wenig später in einem Dauerschach gipfelte.

    Bei Thomas ergab sich nach interessanter Eröffnung die Gelegenheit einen Bauern einzusammeln. Bei offener schwarzer Königsstellung war es vermutlich besser die Damen auf dem Brett zu lassen. Nach dem Partiezug Dg3 wurde das Gleichgewicht im Turmendspiel schnell hergestellt und beim Remisschluss musste er damit zufrieden sein.

    Matthias hatte in seiner Partie wenig auszustehen. Im Bestreben die Initiative zu übernehmen, öffnete er das Zentrum und lief leider nach Ke6 in die kleine Taktik Te5 ☹ Der Wettkampf war somit bereits entschieden und es ging nun nur noch um Ergebniskosmetik.

    In meiner Partie profitierte ich nach einem Bauerneinsteller vom hohen Zeitverbrauch meines Gegners. Dies half dabei, dass beim Erreichen der Zeitkontrolle ein remises Turmendspiel mit Mehrbauern auf das Brett kam. Mit einigem hin-und-her-Manövrieren gelang letztendlich aber doch noch der Sieg.

    Katja hatte ihre Partie nach Qualitätsgewinn eigentlich bereits in der Tasche. Der Vorteil wurde sogar ausgebaut, um dann im Bestreben auf einen schnellen K.O. nur noch mit der Mehrqualität zu verbleiben. Irgendwie schaffte es der Gegner geschickt die besten Schachs zu geben. Im Diagramm gewann noch Db1 – nach Dd2 und Df1 war es aber bereits Remis

    Am Ende verlieren wir 3:5 gegen den USC Magdeburg, wobei man zwischenzeitlich auf ein 4 zu 4 hoffen durfte. Am 08.05. geht es saaleaufwärts nach Naumburg!

    13. MGH-Cup (Deutzen)

    Der MGH-Cup wurde am 01.05.2022 zum 13. Mal ausgetragen. Das Schnellschachturnier fand in Deutzen statt, ging über 7 Runden und sah für alle Schachfreunde 20 Minuten pro Partie vor. Es handelt sich hierbei also um eines der eher seltenen Schnellschachturniere im mitteldeutschen Raum. Von den 40 Startplätzen wurden leider nur 14 besetzt. Dies mag unter anderem an der zweijährigen Covid-bedingten Pause liegen. Spielort war das „Café Ohrenschmaus“ im idyllisch gelegenen MehrGenerationenKulturpark Deutzen.

    Ich (Max) ging als einziger Vertreter des SV Merseburg ins Rennen. Vor Ort traf ich auf meinen ehemaligen(?) Angstgegner Daniel Platz vom SSC Annaburg, gegen den ich bereits mehrere gewertete Partien verlieren durfte. Das restliche Teilnehmerfeld war mir namentlich unbekannt und lag ausgewogen zwischen 2042 und 1072 DWZ. Mein Ziel waren die Plätze 1 bis 5 (da Geldpreise) & viel Spaß bei relativ lockerem Spiel.

    Die Aktion des Tages fand jedoch bereits vor Turnierbeginn statt: Mein Puffer für die Anfahrt schrumpfte durch mehrere Baustellen schnell auf wenige Minuten, sodass ich pflichtbewusst den Turnierleiter anrief & diesen darüber in Kenntnis setzte. Dieser rief mich wenige Minuten vor meiner doch überpünktlichen Ankunft zurück und ging irrtümlicherweise davon aus, dass ich mit dem Zug anreise. Er sprang fix (ohne Handy) in sein Auto und fuhr zum 3,5 km entfernten Bahnhof, um mich zeitsparend abzuholen. Jedoch erschien ich 2-3 Minuten nach seiner Abfahrt im Spiellokal und wollte mich anmelden. Nun schauten wir (die Organisatoren der Sportfreunde Neukieritzsch & ich) uns verduzt an, konnten jedoch schon wenige Sekunden später drüber lachen 🙂

    Das Turnier begann also mit einigen Minuten Verspätung, was aber niemanden zu stören schien. Mir wurde in der ersten Runde Weiß am 7. Brett zugelost. Den Anzugsvorteil konnte ich dank besserer Zentrumskontrolle & aktiveren Figuren bis ins Mittelspiel festhalten. Ich suchte umsichtig eine taktisch geprägte Öffnung, in deren Verlauf ich einen Springer und die Partie gewann.

    In der zweiten Runde durfte ich bereits am 2. Brett Platz nehmen und gegen einen jüngeren Schachfreund (2004 DWZ) spielen. Ich kam etwas passiv aus der Eröffnung, konnte meine Stellung aber durch günstiges Abtauschen im Mittelspiel entknoten. Zwischenzeitlich musste ich die Qualität für Läufer+Bauern geben, konnte wenig später jedoch noch einen zweiten Bauern gewinnen. Weiß opferte die gewonnen Qualität im Endspiel zurück, um meinen entfernten Freibauern vom Brett zu nehmen & in ein ausgeglichenes Damenendspiel abzuwickeln. Wir einigten uns zügig auf Remis.

    Natürlich blieb ich auch in diesem Turnier nicht vor der Konfrontation mit Daniel (1909 DWZ) verschont. Er wählte eine Eröffnung, die ihm Initiative dank hängender Bauern versprach. Ich nutze den Umstand, dass seine Figuren die Bauern decken mussten, um das Läuferpaar zu erobern und weitere Schwächen zu schaffen. In der Folge fiel es ihm schwer einen guten Plan zu finden, was mir zusätzlich einen soliden Zeitvorteil verschaffte. In unbequemer Stellung fiel dann zuerst ein Bauer, ehe sich die weiteren Schwächen bezahlt machten & mir den ersten Sieg gegen ihn einbrachten.

    Die Konsequenz: Brett 1 & der nominell stärkste Spieler (2042 DWZ) in Runde 4! Auch er überließ mir das Zentrum, um es im Mittelspiel anzugreifen. Es gelang mir jedoch meinen Vorteil zu behaupten & auf taktischem Wege eine Qualität zu gewinnen. In der Folge musste ich erneut diverse Fallen umgehen, bevor meine Schwerfiguren in seine Königsstellung eindringen & unabwendbar Matt drohen konnten. Es ging also mit 3,5/4 und geteiltem ersten Platz in die Mittagspause.

    Und so kam es, wie es kommen musste: Die beiden Erstplatzierten trafen in der 5. Runde aufeinander. Weiß (1919 DWZ) tauschte sein Läuferpaar für eine langfristige Schwächung meiner Bauernstruktur. In Anbetracht seines Entwicklungsnachteils opferte ich einen Springer, um diverse Drohungen aufzustellen, ganz nebenbei das Zentrum zuerobern & meine strategische Schwäche zu lösen. Mein Gegenspieler spielte in dieser Phase jedoch sehr genau und löste seine Probleme, ohne mir Material zurückgeben zu müssen. Das entstehende Endspiel war genauso verloren wie etwaige Chancen auf den 1. Platz.

    In der 6. Runde führte ich erneut die schwarzen Steine und stand dezent passiv. Mein Gegenspieler spielte sehr zügig, aber nicht ganz fehlerfrei. Ich griff jedoch zuerst fehl, als ich eine Gabel übersah. Diese erschien auf dem zweiten Blick jedoch gar nicht so schlimm, da ich Läufer & 2 Freibauern für die Qualität erhielt. Weiß verzettelte sich in der Folge im Endspiel, was mir eigentlich einen trivialen Sieg hätte einbringen müssen. Mit wenig Zeit auf der Uhr verspielte ich den vollen Punkt aber, sodass am Ende nur noch die beiden Könige übrig blieben.

    So bekam ich in der 7. & letzten Runde den nominell schwächsten, aber auch mit Abstand jüngsten Teilnehmer zugelost. Ich konnte meinen Vorteil auch in dieser Partie Stück für Stück ausbauen und 2 Figuren für einen Turm gewinnen. Anschließend nutze ich den offenen schwarzen König für einen Damentausch & ließ anschließend die verbundenen Freibauern losstürmen. Diesen hatte Schwarz auch nichts mehr entgegenzusetzen.

    Am Ende standen 5 Punkte aus 7 Partien und der 4. Platz zu Buche, punktgleich mit dem 2. & 3. Platz. Wie erwünscht durfte ich also auch meinen fürstlichen Geldpreis empfangen, der die Startgebühr von 5 € exakt abdeckte 🙂

    Sieger wurde Phillip Röder (ASV Grün-Weiß Wismar), der mir auch meine einzige Niederlage zufügte & zurecht den 1. Platz belegte. Glückwunsch! Daniel erreichte Platz 7 und sein Mindestziel von 50 %, war mit seiner Leistung jedoch nicht zufrieden.

    Abschlusstabelle des 13. MGH-Cups

    Das Turnier wurde souverän & anstandslos organisiert (ausgenommen vom kurzzeitig streikenden Drucker). Vielen Dank daher an die Turnierleitung um Schachfreund Klaus Reibiger! Die Bewirtung war angemessen & das Spiellokal bot hervorragende Rahmenbedingungen für den Schachsport. Ich hoffe, dass die Teilnehmerzahl beim 14. MGH-Cup wieder ansteigt & freue mich bereits auf die kommende Ausrichtung!

    Links: Bericht vom Veranstalter auf der Website des Schachverbands Sachsen & Bericht von Daniel Platz auf der Website des SSC Annaburg.

    01.05.22 [Dirk]

    Abschied von der 2. Frauenbundesliga

     Kurz vor dem Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 wurde bei der abschließenden Doppelrunde in Merseburg nicht nur der Aufstieg der SG 1871 Löberitz in die 1. Bundesliga gefeiert, sondern auch unser – relativ sicher erspielter – Klassenerhalt in der 2. Frauenbundesliga. Damals waren wir die einzigen, die ihre Spiele noch regulär beenden konnten. Alle anderen Ligen mußten teilweise saisonübergreifend Nachholspiele absolvieren, in den Bezirken wurde vielerorts sogar abgebrochen. Die Saison 2020/21 fand schließlich gar nicht statt. Nach fast zweijähriger Spielpause war deshalb die Freude groß, endlich wieder am Brett sitzen zu können. Aber das Virus führte nach wie vor zu schweren Verwerfungen …

     Den 26. November 2021 kann man getrost  als schwarzen Freitag bezeichnen. Wir waren zu einem Kurzbesuch in Weimar und wollten am nächsten Vormittag in aller Ruhe zur Auftaktdoppelrunde nach Zeulenroda aufbrechen, als ich nach zwei weiteren Absagen nur wenige Stunden vor dem Wettkampf plötzlich keine Mannschaft mehr hatte. Bei anhaltend kritischer Situation in der Pandemie wurden zwei Tage zuvor neue Bestimmungen erlassen, u.a. durften in Sachsen keine Wettkämpfe stattfinden, auch in Bayern und Thüringen gab es hohe Infektionszahlen, die Unsicherheit war groß. Nicht wenige erwarteten eine generelle Verschiebung der Punktspiele. Innerhalb der letzten Tage mußten wir aufgrund dieser Umstände, aber auch krankheits – und beruflich bedingt , schon mehrere Absagen hinnehmen, so daß uns gerade einmal noch 6 Spielerinnen zur Verfügung standen. An jenem Freitag brach dann alles zusammen. Ich hätte für den Samstag noch vier, am Sonntag schließlich nur noch drei Spielerinnen aufbieten können. Es fiel mir nicht leicht, die Kämpfe abzusagen, aber ich sah keine andere Lösung. In 18 Jahren als Mannschaftsleiter der Merseburger Frauen hatten wir keine einzige Partie kampflos abgegeben – und nun das !

     Unsere Spiele gegen Regensburg und Zeulenroda wurden 0 : 6 gewertet, unser eingelegter Protest vor allem mit dem Argument abgewiesen, daß wir mit drei Spielerinnen spielberechtigt gewesen wären und hätten antreten können bzw. müssen, was unter den gegebenen Umständen jedoch nicht in Frage kam. Auch die entsprechenden Strafgelder wurden fällig. Im Rahmen einer Pandemie, die eine Bedrohung für die Gesellschaft darstellt und zu großer Verunsicherung führt(e) und auch hinsichtlich zahlreicher Spielverlegungen in vielen Sportarten können  wir dieses unbedingte Festhalten an den Regeln nicht nachvollziehen. Unser LSV- Präsident  Andreas Domaske setzte sich für uns ein, konnte jedoch auch nichts ausrichten.

     Nach diesem Auftakt waren wir moralisch am Boden und mußten ein knappes Vierteljahr später bei der Spitzenmannschaft und schließlichem Aufsteiger Medizin Erfurt antreten. Das Pech blieb uns treu : wegen mehrerer positiver Virusfälle konnten wir erneut ein Brett nicht besetzen und verloren 1 : 5.

     Nun hätten wir von den ausstehenden vier Kämpfen mindestens noch drei gewinnen müssen, aber das schien unwahrscheinlich. Es ging vielmehr darum, die Saison ordentlich zu beenden und endlich einmal vollzählig antreten zu können. Bei der Heimdoppelrunde im März hatten wir – ohne Katja und Tina – gegen eine erstarkte Mannschaft der SG Leipzig ( die als einzige Erfurt bezwang) kaum Chancen. Gegen Leipzig-Lindenau gab es zumindest  deutlich mehr Gelegenheiten für ein besseres Resultat, jedoch holten wir in beiden Kämpfen jeweils nur einen enttäuschenden halben Punkt.

     Der Abstieg war besiegelt, und wir konnten uns nur noch ein schönes Wochenende in Radebeul machen, paradoxerweise fast in Bestbesetzung. Es gelang uns, die Mannschaft aus Coswig kurz zu erschrecken. Im Falle einer Niederlage gegen uns wären sie noch in den Abstiegsstrudel geraten, gewannen jedoch knapp 3,5 : 2,5.  In der Schlußrunde verloren wir standesgemäß  1 : 5 gegen Pankow. Dennoch war es ein versöhnlicher Abschluß mit Ausflügen in die Radebeuler Weinberge und die Kneipenstraße von Altkötzschenbroda.

     Neben 13 kampflos abgegebenen Partien konnten wir nur 5,5 Punkte aus 29 Partien holen. An den beiden Spitzenbrettern hielten Tanja und Katja, die ungeschlagen blieb, gut mit und können jeder Gegnerin gefährlich werden. Ab Brett drei konnten wir in dieser Saison jedoch  nicht an die guten Leistungen von vor zwei Jahren anknüpfen. Es gab insgesamt nur zwei Siege durch Katja und Andrea mit schwarz gegen Coswig, keinen einzigen mit weiß.

     In der nächsten Spielserie starten wir wieder in der Regionalliga. Bisher haben alle signalisiert, weiter für Merseburg spielen zu wollen. Noch ist reichlich Zeit,  bis es im Herbst wieder losgeht, leider  dann nur noch an vier Brettern.

     Auf ein Neues und vielleicht irgendwann einmal wieder in der 2. Bundesliga !             

    18.04.22 [Dirk]

    Katja Hartung gewinnt spannendes Turnier

    Vor der letzten Runde beim Mampfe-Blitz am Gründonnerstag führte Sylvio Persing mit einem halben Punkt Vorsprung vor Katja Hartung, Tanja Pflug und Maximilian Schulz und konnte durch einen Sieg gegen Tanja ( tatsächlich zum ersten mal in dieser Serie dabei) in der letzten Runde das Turnier gewinnen. Die Partie endete remis. So konnten Katja und Max nach Wertung noch vorbeiziehen, Tanja wurde Vierte, insgesamt ein sehr knapper Ausgang mit dem Sieg für Katja, die beide punktgleichen Kontrahenten bezwungen hatte.

     Als dritte Frau im Bunde und zweite Debütantin in dieser Serie schlug sich Valeriia Safonowa aus Rußland, die an der TU Merseburg studiert, sehr gut und kam auf den 5. Platz.

     Ausgezeichnete Chancen auf eine vordere Platzierung hatte der diesmal musikalisch gestimmte Thomas Richter. Er fiel erst durch späte Niederlagen gegen die beiden Spitzenreiter zurück.

     Einen schwächeren Tag erwischte Steffen Kluge. Nur 50 % sind wirklich sehr selten bei ihm. Dadurch konnten seine Konkurrenten den Rückstand in der Gesamtwertung etwas verkürzen.

     Der Turnierleiter schaffte es, Ronny Wiegand zu einer Teilnahme zu überreden. Dieser klagte über zu wenig Spielpraxis, kam aber immerhin in einem starken Feld auf 3,5 Punkte, wobei er Max und Valeriia schlagen konnte. Ansonsten brachte er alles wie gewohnt schnell hinter sich und war noch vor Ende der letzten Runde wieder verschwunden. Früher gingen wir mal noch ein Bier trinken, aber selbst das ist nicht mehr drin… 

     Aufgrund des Termins kurz vor Ostern hatten wir auf ein größeres Teilnehmerfeld gehofft. Aber einige Stammkräfte fehlten, und andere Interessenten mußten absagen. Dennoch wurde es ein sehr spannendes Turnier. Vielleicht kommen ja zur Mairunde am 12.05.2022, diesmal praktisch noch mitten in der Punktspielsaison, wieder ein paar Blitzer mehr.

    In der Sülze wird am 05.05.2022 gespielt. Die restlichen Termine in der Mampfe sind der

    1. Juni ( hoffentlich mit unseren Freunden aus Wschowa ) und zuletzt der 14. Juli .

    Endstand 8. Mampfe – Blitz vom 14.04.2022 :

    1. Katja Hartung 8,5                                     25
    2. Maximilian Schulz 8,5                              22
    3. Sylvio Persing 8,5                                     20
    4. Tanja Pflug 8,0                                          18
    5. Valeriia Safonova 7,0                               16
    6. Thomas Richter 6,5                                  14
    7. Steffen Kluge 5,5                                      12
    8. Detlef Gruschka 5,0                                 10
    9. Ronny Wiegand 3,5                                   8
    10. Joachim Schubert 3,0                             6
    11. Simeon Scharf 1,5                                   4
    12. Reiner Ose 0,5                                         2

     

    Gesamtwertung nach 8 Turnieren :

    1. Steffen Kluge                        137(7)                      (1)
    2. Maximilian Schulz               127(6)                     (3)
    3. Sylvio Persing                       120(7)
    4. Thomas Richter                    119(8)
    5. Simon Donath                       86(6)
    6. Katja Hartung                       79(4)                       (1)
    7. Thomas Hartung                  75(3)                       (3)
    8. Joachim Schubert                64(7)
    9. Peter Burghardt                    54(3)
    10. Andre‘ Schmerbach             40(4)
    11. Simeon Scharf                       37(7)
    12. Detlef Gruschka                    32(4)
    13. Carsten Suhl                          28(6)
    14. Reiner Ose                             24(8)
    15. Dirk Wildenrath                   23(2)
    16. Sven Büscher                        22(1)
    17. Tobias Richter                      20(1)
    18. Ronny Wiegand                   20(2)
    19. Tanja Pflug                            18(1)
    20. Jens Wendling                      18(1)
    21. Valeriia Safonova                 16(1)
    22. Philipp Kluge                        12(1)
    23. Michael Schellhardt            7(1)
    24. Ekkehard Kühn                     7(2)
    25. Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    26. Mohamed Ghriwati              4(2)

    05.04.22 [Tom]

    Erste Mannschaft mit Pleite gegen Halle!

    Mit drei Erfolgen zum Saisonstart hatten wir uns eine sehr gute Ausgangslage verschafft. Nun stand das Spiel gegen den Jugend-Erfahrungs-Mix vom USV Halle II an. Diese Aufgabe schien lösbar zu sein, auch wenn es im Verlauf der Woche noch ein, zwei Absagen gab.

    Der Spielbeginn war für Sven nicht richtig spürbar, da seinem potentiellen Gegner am Sonntagmorgen die erhoffte Freitestung verwehrt wurde. Doch haben wir uns durch dieses 1:0 zu früh auf der Siegerstraße gewähnt?

    Die erste Entscheidung am Brett fiel dann bei Jörg gegen Gero Schulemann. Die Vorbereitung aus dem Zug brachte eine gut zu bespielende Stellung zu Tage. Die weißen Springer stellten im Verlauf der Partie zu viele Drohungen auf und brachten uns das 2:0.
    In meiner Partie haderte ich schnell, wenn auch unbegründet, mit meiner Eröffnungswahl. Anastasia Voigt war zumindest lange bzw. länger im Buch. Nachdem ich einen prinzipiellen Vorstoß verpasst hatte, musste ich gefühlt schon nach dem Ausgleich suchen – auch wenn es die Maschine gar nicht so eng sieht. In einer ausgeglichenen Stellung wurde das Remis vereinbart und somit 2,5:0,5.

    Bei Max zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt schon der Wendepunkt der Partie ab. Nach der Eröffnung wurde in der Erstanalyse festgestellt, dass sein Vorgehen etwas zu schablonenhaft war. Martin Huth ging zum in der Folge schnell erfolgreichen Gegenangriff über.
    Bei Dustin schien gegen Manfred Pichler nach der Eröffnung alles im Lot zu sein. Doch irgendwie wurde er in der Folge durch eine Dame-Läufer-Batterie und einen Zweibauernsturm zu sehr beschäftigt und musste kurz später die Segel streichen. Ausgleich 2,5:2,5.

    Zu diesem Zeitpunkt konnte man aber durchaus noch optimistisch sein. Katja schien gegen Yara Mathilda Stowicek mindestens den Ausgleich in der Tasche zu haben. Zwischenzeitlich wurde statt auf Bauerngewinn auf Matt gespielt, was aber am Brett nicht, sondern erst in der späteren Analyse vollzogen wurde. Immer noch in ausgeglichener Stellung ließ Katja dann leider ein tödliches Schach zu, indessen Folge Dame und Springer zum Mattangriff übergingen. Damit wendete sich das Blatt im Wettkampf.

    Unklar war zu diesem Zeitpunkt der Ausgang bei Thomas Grieger gegen Kristin Dietz. Nachdem in der Eröffnung ein Bauer weggestellt wurde, konnte dies in der Folge durch aktive Figuren kompensiert werden. Auf der Suche nach mehr als nur dem Ausgleich wurde zwischenzeitlich sogar eine Qualität gegeben. Thomas agierte die zehn Züge vor der Zeitkontrolle nahezu nur im Rahmen seiner Bonuszeit. Für Kristin gab es bestimmt auch aussichtsreichere Fortsetzungen, doch unter dem Druck der aktiven Figuren, ließ sie den schwarzen Gewinn zu…der aber so nicht auf das Brett kam. Mit dem Erreichen der Zeitkontrolle war das materielle Gleichgewicht wiederhergestellt und alsbald das Remis vereinbart. 3:4

    So sollte Lennard wenigstens noch den Mannschaftspunkt gegen Thomas Hentzgen sichern. Lange spielte er mit einem Mehrbauern und FCB war darauf bedacht den Laden zusammenzuhalten. Im Bestreben die Auffangstellung zu knacken opferte Lennard einen Bauern, was sich im Nachgang eher als Bumerang erwies. An einen Sieg war kaum noch zu glauben, auch wenn Lennard aufopferungsvoll und eine mögliche Niederlage in Kauf nehmend weiterkämpfte. Am Ende die Punkteteilung zum 4,5 zu 3,5 Sieg für Halle II.

    Für uns ist es schade, dass wir diese Chance zum perfekten Start vermasselt haben. Im Oberhaus wurde die zahlenmäßige Überlegenheit gegen die talentierten Spielerinnen vom USV in zu wenig Punkte umgesetzt. Dazu lag das Spielglück nicht ganz auf unserer Seite ☹
    Am 24.04. können wir uns auf den Spitzenreiter USC Magdeburg bei unserem nächsten Heimspiel freuen.

    [20.03.2022 Max]

    3. Platz beim Bezirksmannschaftspokal Halle

    4 Mannschaften aus dem Schachbezirk Halle hatten sich am 20.03. zum Bezirksmannschaftspokal Halle 2022 eingefunden. Unser Team bestand aus Mannschaftsleiter Sylvio, Nachwuchstalent Simon, Routinier Sven & Neuzugang Max. Wir durften je eine Runde Schnellschach gegen die Vertretungen vom PTSV Halle, SV Sangerhausen & der SG 2011 Sennewitz spielen. Spiellokal war die Gaststätte “Zum Kleeblatt” in Halle-Neustadt bei angenehmer Atmosphäre & windigem Frühlingswetter.

    Die Bedenkzeit betrug 20 Minuten + 10 Sekunden pro Zug in der Bronstein-Bedenkzeit. In diesem Modus werden die 10 Sekunden nicht einfach aufaddiert, sondern dem Zeitkonto nachträglich gutgeschrieben. Sobald ein Spieler am Zug ist, beginnt die Uhr zu laufen & zehrt zunächst an der Zugbedenkzeit (10 Sekunden). Benötigt ein Spieler nun mehr als diese 10 Sekunden, so verringert sich seine Grundbedenkzeit (Rest der 20 Minuten). Man konnte also keine Zeit ansammeln, sondern muss bewusst haushalten. Dieser Modus ist auf Bezirksebene (meines Wissens nach) relativ selten anzufinden und schien einigen Schachfreunden nicht so sehr zu liegen.

    In Anbetracht der nominellen Überlegenheit der Sangerhausener peilten wir den zweiten Platz an. Statt dem Sieg standen der Spaß am Schachsport und Praxiserfahrung für den Nachwuchs im Fokus. Also nahmen Simon & Silvio an den vorderen Brettern Platz, während Sven und ich hinten für Punkte sorgen sollten. Auf Nachfrage (“Möchtest du Weiß?” – “Wäre mir im Zweifel schon lieber.”) wurden mir die weißen Steine reserviert, jedoch (wie ich zu Beginn noch nicht wusste) gleich für alle 3 Runden.

    Parallel dazu spielte unsere Frauenmannschaft daheim ein Punktspiel in der Regionalliga. Zudem holte unsere Dritte ihre aufgeschobene Ansetzung von Anfang März nach.

    Anm.: Aufgrund der knappen Bedenkzeit konnte ich die Partien meiner Mitstreiter leider nicht so genau studieren & war sehr mit meinem eigenen Spiel beschäftigt.

    In der wichtigen ersten Runde gegen die PTSV aus Halle konnte Simon früh den halben Zähler am Spitzenbrett sichern. Die anderen drei Partien blieben lange umkämpft. Leider musste Sylvio etwas später die Waffen strecken. Sven lehnte ein Remisangebot ab, musste nach einer Springergabel jedoch ebenfalls aufgeben.
    Ich stellte mich in der Eröffnung flexibel auf. Schwarz schloss die Stellung früh, hatte weder Raum noch Spiel und musste sich mit meinen gut positionierten Springern beschäftigen. Ich nutze diesen Umstand für eine druckvolle Positionierung meiner Streitmacht und tauschte günstig in ein gewonnenes Endspiel ab. Bei mehreren Minusbauern und trivialem Gewinnweg fiel beim Hallenser auch bald das Blättchen. Mit diesem unglücklichen 1,5:2,5 wurde es bereits schwer Platz 2 zu erreichen, zumal Sangerhausen wie erwartet gegen Sennewitz gewann.

    In der zweiten Runde musste also ein Mannschaftssieg gegen Sennewitz her. Simon erspielte einen zügigen & auf Taktik basierenden Sieg, indem er offene H-Linie für einen verherrenden Mattangriff nutzte. Ich blockierte zuerst schwarzes Gegenspiel am Damenflügel und öffnete dann zügig Linien am Königsflügel. Schwarz schwächte den eigenen König wesentlich mehr als erwartet und bot zugleich eine Qualität an. Nach einigen Tempo-Zügen griff ich auch zu und hatte neben dem Mehrmaterial & Entwicklungsvorsprung auch einen Königsangriff auf dem Brett. Schwarz gab folgerichtig früh auf.
    Simon und ich nutzen unsere frühen Siege für einen kurzen Spaziergang um den Block. Bei unserer Wiederankunft war Sylvios zweite Niederlage bereits besiegelt. Sven kämpfte mit Mehrbauer, aktiveren Figuren und sattem Zeitvorteil. Bald wurde ein zweiter Bauer einkassiert und eigene Freibauern geschaffen. Die Zeit des Gegenspieler lief dann auch zügig zum 3:1 ab.
    Im Nachbarraum gewann PTVS überraschend gegen Sangerhausen, wodurch wir nun doch etwas Hoffnung auf den zweiten Platz haben durften.

    Weiß am Zug in: Schulz – Engelmann (Runde 3)

    Vor der dritten Runde gegen Sangerhausen war also noch alles offen. Mannschaftsleiter Sylvio hatte auch diesmal kein Glück, zog laut eigener Aussage zu schnell und musste früh die dritte Niederlage hinnehmen. Sven lehnte das erste Remisangebot ab und kämpfte für die Mannschaft. Leider gab die Stellung keinen ganzen Punkt her, sodass man sich doch auf die Punkteteilung einigte.
    Ich konnte den Läufer meines Gegenspielers deaktivieren und ihm zudem Gegenspiel verwehren. Ein kurzer Moment der fehlenden Koordination im schwarzen Camp wurde ausgenutzt, um mit Initiative am Damenflügel durchzubrechen.
    In der Stellung rechts konnte ich die geschwächte schwarze Position ausnutzen und taktisch eine Figur gewinnen. Die Stellung fiel dann auch zu schnell zusammen, da der schwarze König ins freie Feld ziehen musste (der schwarze Läufer blockiert das Fluchtfeld h7!) & etwaige Mattdrohungen nicht abgewehrt werden konnten (in der Partie folgten Da8+ (gabelt König & Turm) Sb8 Txc6 (Überlastung der Dame) Dxc6 Dxb8+ Kf7 Lh5+ Ke7 Lb4+ zum 1-0).
    Simon hatte zwischenzeitlich einen Turm gegen Leichtfigur + 4(!) Bauern auf und einen Kontrahenten mit rund 700 DWZ mehr am Brett. Seine offene Königsstellung wurde ihm zum Verhängnis, als er in unbequemer Stellung ein Matt übersah (1:3).

    Mit 2 Mannschaftspunkten belegten wir den dritten Platz vor Sennewitz (ebenfalls 2 MP). PTSV (5 MP) wurde Bezirkspokalsieger des Schachbezirks Halle und qualifizierte sich für den Landespokal, der Favorit aus Sangerhausen wurde Zweiter (4 MP). Wir haben den angepeilten zweiten Platz also klar verfehlt, dafür Platz 3 solide (wenn auch knapp) eingenommen.
    Simon erzielte an den vorderen Brettern starke 50 % – Respekt! Auch Sven gelangen 50 % mit ausschließlich schwarzen Steinen, seiner Meinung nach hätten es ruhig noch mehr Punkte sein können 🙂 Ich holte 3 Siege aus 3 Weißpartien und bin mit meiner persönlichen Leistung sehr zufrieden. Fortuna strafte unseren ML Sylvio mit harter Hand und 0 aus 3.

    Das Turnier hat allen sehr viel Spaß bereitet und war eine willkommene Abwechslung zu unseren Blitzturnieren & den Langzeitpartien aus dem Ligabetrieb. Wir wünschen PTSV & Sangerhausen viel Erfolg in Landesmannschaftspokal! In zwei Wochen geht es weiter mit dem nächsten Punktspiel!

    16.03.22 [Dirk]

    Tom souverän

    In der Märzrunde kämpften 14 Spieler beim Mampfe-Blitz um die Punkte, das ist schon wieder eine ordentliche Zahl, vergleichbar mit der Zeit vor der Pandemie. Es gab einige Rückkehrer wie Peter Burghardt, Andre‘ Schmerbach, Detlef Gruschka oder Ekki Kühn. Wir werden sehen, ob sich diese Teilnehmerzahl bei den nächsten Turnieren stabilisiert.

     Thomas Hartung, unser Vereinsvorsitzender, nahm zum dritten Mal teil. Nach seinem hundertprozentigen Sieg im November und einem knappen im Januar zog er diesmal wieder einsam seine Kreise, ließ nur ein Remis gegen Joachim Schubert zu, bevor er in der letzten Runde gegen Maximilian Schulz verlor, aber da stand sein dritter Sieg längst fest. Fast ebenso sicher wurde  Peter nach längerer Blitzabstinenz  Zweiter. Der dritte Platz war dagegen heftig umkämpft. Letzten Endes konnte Steffen Kluge mit Cleverness und dem Zusammenhalten mehrerer suspekter Stellungen einen Pulk von vier Verfolgern knapp distanzieren.

     Es gab in einigen Partien Überraschungen. So ließ in der zweiten Runde  Simon Donath im Bestreben, Reiner Oses Dame zu fangen, seine eigene stehen und mußte wenig später aufgeben. In der Mitte des Turniers gewann Simeon Scharf kurzzügig gegen Max. Thomas Richter hatte gleich zu Beginn zwei Niederlagen gegen die späteren Spitzenreiter zu verkraften, verlor danach jedoch keine Partie mehr und rückte immer näher an den dritten Platz heran, doch dann war plötzlich das Turnier zu Ende.

     In der Gesamtwertung setzt sich Steffen immer deutlicher ab. Noch ist er einholbar, es hat sich jedoch herausgestellt, daß es unglaublich schwierig ist, ihn aus der Spitzengruppe des jeweiligen Turnieres zu verdrängen ( s. oben! ).

     Da am 3. März wegen Quarantäne mehrerer Stammspieler ( darunter Steffen) in der Sülze nicht gespielt werden konnte, gibt es dort am 31. März und 7. April  zwei Turniere hintereinander. Am anderen Ende der Stadt geht es am grünen Donnerstag, dem 14. April, weiter. Die restlichen Mampfe – Termine der laufenden Serie sind :   12. Mai, 16. Juni ( hoffentlich mit Spielern aus Wschowa ) und 14. Juli.

    Endstand 7. Mampfe – Blitz vom 10.03.2022 :

    1. Thomas Hartung 11,5                                   25
    2. Peter Burghardt 10,0                                   22
    3. Steffen Kluge 9,0                                         20
    4. Thomas Richter 8,5                                     18
    5. Sylvio Persing 8,5                                        16
    6. Maximilian Schulz 8,5                                14
    7. Simon Donath 8,0                                      12
    8. Andre‘ Schmerbach 6,0                             10
    9. Joachim Schubert 5,5                                 8
    10. Detlef Gruschka 4,5                                     6
    11. Simeon Scharf 4,5                                       4
    12. Ekkehard Kühn 3,0                                     3
    13. Carsten Suhl 2,0                                          2
    14. Reiner Ose 1,5                                              1

    Gesamtwertung nach 7 Turnieren :

    1. Steffen Kluge 125(6)                               (1)
    2. Maximilian Schulz 105(5)                     (3)
    3. Thomas Richter 105(7)                              
    4. Sylvio Persing 100(6)
    5. Simon Donath 86(6)
    6. Thomas Hartung 75(3)                          (3)
    7. Joachim Schubert 58(6)
    8. Peter Burghardt 54(3)
    9. Katja Hartung 54(3)
    10. Andre‘ Schmerbach 40(4)
    11. Simeon Scharf 33(6)
    12. Carsten Suhl 28(6)
    13. Dirk Wildenrath 23(2)
    14. Sven Büscher 22(1)
    15. Detlef Gruschka 22(3)
    16. Reiner Ose 22(7)
    17. Tobias Richter 20(1)
    18. Jens Wendling 18(1)
    19. Ronny Wiegand 12(1)
    20. Philipp Kluge 12(1)
    21. Michael Schellhardt 7(1)
    22. Ekkehard Kühn 7(2)
    23. Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    24. Mohamed Ghriwati                     4(1)      

    [08.03.2022 TR]

    Nach hartem Kampf Tabellenspitze verteidigt

    Es fühlte sich an wie das erste Spiel der Saison. Deshalb nochmal ein kurzer Rückblick. Merseburg 1 war ungewohnt gut aus den Startlöchern gekommen und konnte mit breiter Brust die Gäste aus Hettstedt erwarten, bei denen noch nicht so viel Zählbares rumgekommen war. Ein Blick auf die Aufstellungen zeigte einige Sorgen beim Aufsteiger, allerdings ist gar nicht immer klar, ob die nachrückenden Nachwuchstalente nicht sogar eher eine Stärkung bedeuten. Die Favoritenrolle war zumindest klar verteilt.

    Beim Blick auf die Bretter sah man allerdings keinen Spielstärkeunterschied. Dustin bog irgendwo falsch ab und musste zum letzten Trick greifen, der den Nachteil wettmachen sollte. Das klappte (siehe rechts). Nun sollte Td2 mit Mattdrohung und anschließender Verdopplung auf der zweiten Reihe zum Remis führen. Kalle griff jedoch zu a5, wonach die Partie komplett kippte. 1:0

    Unser Dirk strebte ein vorteilhaftes Endspiel gegen den „Recken“ an. Dieser hielt aber humorlos gegen. Im Diagramm war höchstens noch auf der b-Linie oder mit c4 etwas zu versuchen. Die Türme auf die g-Linie zu bringen, machte eher Weiß Sorgen, der am Ende mit dem Remis zufrieden sein musste. 1,5:0,5

    Sven durfte wieder Abtauschvariante spielen. In seinem üblichen schneidigen Stil scheute er vor Bauernopfern nicht zurück. In nebenstehender Stellung war mit Dg3 in der Zeitnotphase einiges an Problemen zu stellen. Nur Te2 hält das Gleichgewicht. Nach Dxa5 fiel die schwarze Stellung leider schnell auseinander, was dem „kleinen Gröbel“ einen verdienten Sieg einbrachte. 1,5:1,5

    Zum Glück war Mr. Zuverlässig aka Wuschel auch dabei. Er sammelte gegen Oliver Krüger einen Bauern ein, für den Weiß durchaus Kompensation hatte. Es folgte hier jedoch weißes d5, was dem Schwarzen das Feld e5 abtrat und den Lc4 ausschloss. Danach war es ein Spiel auf ein Tor. 2,5:1,5

    Der Hettstedter Dirk aka C4 schien Tom nicht ernstzunehmen und verzichtete auf jegliche Figurenentwicklung. Nach dem letzten Zug a5 opferte Tom mit g4 einen Bauern und warf gleich noch die Qualität auf d1 hinterher. Es sah zumindest gut aus, und die praktischen Probleme erwiesen sich in der Partie für Schwarz als zu groß. 3,5:1,5

    Aber Hettstedt kam noch einmal zurück. Der „große Gröbel“ rechnete besser als sein Merseburger Gegner und hatte bereits vor 6 Zügen erkannt, dass in dieser forciert erreichten Stellung schwarzes Material vom Brett fällt. Die technische Verwertung war sehr sauber. 3,5:2,5

    Tanja (mit kurzfristiger Zusage nach Corona-Ausfall) kämpfte gegen Taylor Lehmann. Spannend, ob b4 in dieser Stellung Vorteil gebracht hätte und welcher Spieler das wie gerechnet hatte. Tanja verzichtete auf das taktische Gemetzel und konnte irgendwann einen Bauern erobern, dessen Verwertung aber technisch höchst schwierig war. Am Ende entkam der beständig Probleme stellende Nachwuchsspieler ins Remis. 4:3

    Somit musste die Entscheidung bei Hettstedt gegen Hettstedt fallen. Klingt nach einem Scheidungsdrama, war aber eine Partie mit offenem Visier auf alle drei Ergebnisse. Exemplarisch die Diagrammstellung, wo Jörg nach einem Qualitätsopfer mit Lxb2 die Gabel auf e7 zugelassen hatte. Weiß hatte nun die Wahl zwischen u.a. Sxc8 und Tb1. Es blieb noch lange spannend. Die Freibauern erwiesen sich als stärker. 5:3

    Nach diesem neuerlichen Sieg können wir gegen Halle schon ordentlich was für den Klassenerhalt tun. Die junge Mannschaft vom USV muss aber unbedingt ernst genommen werden.

    Honk

    Sprüche:
    Unser Dirk: „Lasst uns nochmal Schach spielen. Wer weiß, wieviel Zeit wir noch dafür haben.“

    Aaron Gröbel: „Ich spiele ja auch mal was extravagantes, aber Dirk (gemeint ist C4) übertreibt immer völlig.“

    C4: „Ich habe gar nichts geleistet, nur weggenommen, was er mir hingestellt hat. (ein bisschen optimistisch ob seines Mehrmaterials trotz fehlender Königssicherheit)

    11.02.22 [Dirk]

    Maximilian Schulz gewinnt erneut beim Mampfe-Blitz 

    Beim Mampfe-Blitz am 10.02.2022 war – nun unter 3-G-Bedingungen  – ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen, der aber natürlich noch Wünsche offen läßt.

    Immerhin 10 Spieler kamen zusammen, und der Turnierausgang geriet nach spannendem Verlauf äußerst knapp. Vor der letzten Runde lag Steffen Kluge mit 6 aus 8 allein in Front, einen  halben Punkt dahinter lauerten Maximilian Schulz, Sylvio Persing und Simon Donath. In der neunten und letzten  Runde verlor  Steffen  gegen Simon, und auch Max und Sylvio gewannen ihre Partien gegen Carsten Suhl und Reiner Ose, so daß Steffen gleich drei Spieler vorbeiziehen lassen mußte und nur  Vierter wurde. Dafür hat er jedoch noch einen beruhigenden Vorsprung in der Gesamtwertung.

    An der Spitze  waren somit drei Konkurrenten punktgleich, wobei die Wertung zugunsten  von Max ausschlug. Er holte damit seinen dritten Sieg  in dieser Serie  und ist Steffens erster Verfolger in der Gesamtwertung.

    Nachdem er eine Woche zuvor in der Sülze Dritter geworden war, spielte Joachim Schubert auch diesmal ein starkes Turnier, schlug beide Spitzenreiter und erreichte einen guten fünften Platz. Als einzigen Zuschauer konnten wir unseren Schachfreund Vadim Ptitsyn begrüßen. Vielleicht finden demnächst ja wieder mehr Leute den Weg in die Mampfe.

    Der Sülze-Cup am kommenden Donnerstag (3.3.) muß wegen  Quarantäne mehrerer Stammspieler leider entfallen. Am  Sonntag (6.3.) starten erneut die Punktspiele. In der Mampfe planen wir für

    1. März
    2. April ( Gründonnerstag )
    3. Mai
    4. Juni ( evtl. mit Beteiligung unserer polnischen Schachfreunde ) und 
      14. Juli ( Änderungen sind natürlich noch möglich ) .

    Mit der Pandemie sind wir noch nicht fertig, und nun ist auch noch Krieg. Also, spielt nochmal Schach, es könnte das letzte mal sein !

    Gesamtwertung nach 6 Turnieren :

    1. Steffen Kluge                         105(5)                               (1)
    2. Maximilian Schulz                91(4)                                 (3)
    3. Thomas Richter                    87(6)
    4. Sylvio Persing                        84(5)
    5. Simon Donath                        74(5)
    6. Katja Hartung                         54(3)
    7. Thomas Hartung                   50(5)                               (2)
    8. Joachim Schubert                50(5)
    9. Peter Burghardt                    32(2)
    10. Andre‘ Schmerbach             30(3)
    11. Simeon Scharf                      29(5)
    12. Carsten Suhl                          26(5)
    13. Dirk Wildenrath                   23(2)
    14. Sven Büscher                        22(1)
    15. Reiner Ose                             21(6)
    16. Tobias Richter                      20(1)
    17. Jens Wendling                      18(1)
    18. Detlef Gruschka                   16(2)
    19. Ronny Wiegand                    12(1)
    20. Philipp Kluge                        12(1)
    21. Michael Schellhardt             7(1)
    22. Ekkehard Kühn                     4(1)
    23. Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    24. Mohamed Ghriwati               4(2)                    

    20.01.22 [Dirk]

    Gespaltene Gesellschaft ? sealed

    Angesichts der allgegenwärtigen Misere nach nunmehr fast zwei Jahren Pandemie ging die Diskussion auch um die Spaltung der Gesellschaft infolge weit auseinander driftender Meinungen über das Virus und die Maßnahmen dagegen. Thomas Richter wies das augenzwinkernd, aber
    kategorisch zurück. Er hätte die Neujahrsansprache des Bundespräsidenten gehört, und Frank-Walter Steinmeier sieht diese Spaltung nicht. Der Grundtenor war erwartungsgemäß optimistisch, sinngemäß ziehen wir alle bald an einem Strang und gehen einer rosigen Zukunft entgegen.
    Nun sind schon wieder einige Wochen vergangen. Sollten sich da nicht doch einige Risse aufgetan haben? Das kann jeder für sich beurteilen. Jedenfalls grassiert das Virus nach wie vor und beschränkt uns in allen Lebensbereichen, natürlich auch beim Schach. Ohne die Stammspieler aus der Sülze gäbe es wohl derzeit kein Mampfe-Blitz. Aber solange ein paar Unentwegte zum Turnier kommen und das Spielen noch erlaubt ist, machen wir weiter.
    Am 20. Januar spielte erneut nur ein 8-er-Feld ein doppelrundiges Turnier. Thomas Hartung, der im November einen seltenen 100-%-Sieg einfahren konnte, wurde diesmal härter gefordert und gewann schließlich hauchdünn nach Wertung (mehr Siege) vor dem punktgleichen Steffen Kluge.
    Nach der Hinrunde hatte Steffen noch knapp vorn gelegen, gegeneinander spielten sie 1:1. Auch Katja Hartung lag lange Zeit gut im Rennen, fiel dann aber zurück. Thomas Richter und Simon Donath gaben schon in der Hinrunde zu viele Punkte ab, um die Spitze noch angreifen zu können. 
    Für Kuriositäten sorgten diesmal vor allem Steffen und Simon. In ihrer ersten Partie überschritt Simon – kurz bevor er mattsetzen konnte – die Zeit, aber Steffen hatte wohl gerade einen unmöglichen Zug gemacht. Da keiner der beiden reklamierte, herrschte Verwirrung und man einigte sich schließlich auf remis. In der Rückrunde stand Simon zunächst besser, verlor dann den Faden, so daß Steffen nur noch vollenden mußte, aber in hochgradiger Zeitnot pattsetzte. Mit etwas Glück und einem starken zweiten Durchlauf (6/7) kam Simon so noch auf den dritten Platz.

    Unsere nächsten Termine sind : 10. Februar, 10. März und 14. April (Gründonnerstag)

    Endstand 5. Mampfe-Blitz vom 20.01.2022:

    1.      Thomas Hartung

    11  25

    2.      Steffen Kluge

    11 22
    3.      Simon Donath     9.5 20
    4.      Katja Hartung 9 16
    5.      Thomas Richter 8.5 12
    6.      Joachim Schubert 3.5 9
    7.      Reiner Ose 2.0 6
    8.      Simeon Scharf 1.5 3

    Gesamtwertung nach 5 Turnieren :

    1.       Steffen Kluge   87(4)   (1)
    2.       Thomas Richter  73(5)

    3.       Maximilian Schulz  

    66(3)       (2)
    4.       Sylvio Persing 62(4)

    5.       Katja Hartung 

    54(3)
    6.       Simon Donath      54(4)
    7.       Thomas Hartung   50(2)   (2)
    8.       Joachim Schubert 34(4)
    9.       Peter Burghardt 32(2)
    10.       André Schmerbach  30(3)
    11.       Sven Büscher   22(1)
    12.       Tobias Richter  20(1)
    13.   Simeon Scharf  19(4)
    14.   Carsten Suhl     18(1)
    15.   Jens Wendling     18(1)
    16.   Detlef Gruschka 16(2)
    17.   Simeon Scharf  16(3)
    18.   Ronny Wiegand  12(1)
    19.   Philipp Kluge  12(1)
    20.   Dirk Wildenrath 11(1)
    21.   Reiner Ose 11(4)
    22.   Michael Schellhardt 7(1)
    23.   Ekkehard Kühn      4(1)
    24.   Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    25.   Mohamed Ghriwati   4(2)

    Mampfe-Blitz im Dezember: Advent und Pandemie

    Ein Jahr später hat sich nicht viel geändert : die Zahlen sind wieder hoch, noch gibt es keinen Lockdown wie ab November 2020, aber der Wettkampfbetrieb ist unterbrochen, Kinder – und Jugendtraining vielerorts schon abgesagt, der Amateursport steht erneut still.

    In dieser Situation habe ich mich – sicherlich diskutabel – dazu entschlossen, solange es noch gesetzlich erlaubt ist, für jene, die noch spielen wollen bzw. dürfen ( bin kein Freund von 2 G ) das Mampfe – Blitzturnier weiter anzubieten. Da es sich um ein Freizeitturnier mit nur geringen Kosten für die Teilnehmer handelt, wird sich hoffentlich niemand daran reiben, daß es nun keine faire Wertung mehr gibt bzw. es zu einer ,,Entwertung“ des Turniers kommt. Prinzipiell geht es nur darum, unter den gegebenen Einschränkungen und Regeln einen Rest an Präsenzschach aufrechtzuerhalten.

    Unter diesem Motto kam es am 9. Dezember zu einem gemütlichen, doppelrundigen Turnier von nur 8 Teilnehmern, in angenehmer Atmosphäre, adventlich garniert mit Süßigkeiten und Glühwein. Ronny Wiegand mußte wegen einer Erkältung absagen, und Simon Donath konnte nicht spielen, da er sich beim Volleyball den Mittelfuß gebrochen hatte. So vertraten lediglich Sylvio Persing und Carsten Suhl die Merseburger Farben. Ersterer mußte allerdings gegen 21 Uhr dienstlich nach Düsseldorf aufbrechen. In den letzten 4 Runden vertrat ihn der Turnierleiter und sicherte ihm mit einer Remisserie den dritten Rang. Den Sieg holte sich schließlich Steffen Kluge knapp vor Thomas Richter. Steffens Sohn Philipp spielte in dieser Serie erstmals in der Mampfe und zog im Rennen um Platz vier gegen Joachim Schubert nur nach Wertung den kürzeren.

    In der m. o. w. inoffiziellen Gesamtwertung haben sich jetzt mehrere Blöcke gebildet. Solange noch gespielt werden darf, machen wir Termine. Da der 6. Januar ein Feiertag ist, wird am 13. in der Sülze geblitzt. Die ersten Mampfe – Termine im neuen Jahr sind der 20. Januar, der 10. Februar und der 10. März .

    Endstand 4. Mampfe-Blitz vom 09.12.2021:

    1.      Steffen Kluge

    10.5  25

    2.      Thomas Richter

    10 22
    3.      Sylvio Persing     9 20
    4.      Joachim Schubert 7.5 18
    5.      Philipp Kluge 7.5 12
    6.      Simeon Scharf 6.5 9
    7.      Carsten Suhl 3.0 6
    8.      Reiner Ose 2.0 3

    Gesamtwertung nach 4 Turnieren :

    1.       Maximilian Schulz  

    66(3)       (2)
    2.       Steffen Kluge   65(3)   (1)
    3.       Sylvio Persing 62(4)
    4.       Thomas Richter  61(4)

    5.       Brigitte Schön 

    38(2)
    6.       Simon Donath      34(3)
    7.       Peter Burghardt 32(2)
    8.       André Schmerbach  30(3)
    9.       Thomas Hartung   25(1)   (1)
    10.       Joachim Schubert 25(3)
    11.       Sven Büscher   22(1)
    12.       Tobias Richter  20(1)
    13.   Carsten Suhl     19(4)
    14.   Jens Wendling     18(1)
    15.   Detlef Gruschka 16(2)
    16.   Simeon Scharf  16(3)
    17.   Ronny Wiegand  12(1)
    18.   Philipp Kluge  12(1)
    19.   Dirk Wildenrath 11(1)
    20.   Reiner Ose 11(4)
    21.   Michael Schellhardt 7(1)
    18.   Ekkehard Kühn      4(1)
    19.   Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    21.   Mohamed Ghriwati   4(2)

    Mampfe-Blitz im November: Der Chef zieht durch !

    Mit einem seltenen hundertprozentigen Ergebnis von 13 aus 13 gewann unser Vereinsvorsitzender Thomas Hartung am 11.11.2021 beim Mampfe – Blitz. Es war sein erster Blitzauftritt in dieser Saison, und er ließ der Konkurrenz keine Chance. Eine solche makellose Bilanz gab es wohl früher einige Male bei den alljährlichen Erich – Höne – Gedenkturnieren im September. In den bisherigen 8 Mampfe – Blitz – Serien war das bisher nur zweimal gelungen. Im Juni 2017 gewann Lennard Hoffmann im Gartenhaus an der Hochschule ( die Mampfe war damals wegen Umbau gesperrt ) sein erstes Mampfe-Blitz-Turnier bei leider nur geringer Beteiligung mit 7 aus 7. Im November desselben Jahres, also vor etwa genau 4 Jahren, siegte Tanja Pflug in einem stark besetzten Turnier in der Mampfe mit 11 aus 11.

    Mit respektablem Abstand von 3,5 Punkten wurde Sven Büscher überraschend Zweiter. Er sah aufgrund der langen Schachabstinenz schwarz für die Punktspiele, betrachtete das Blitzturnier lediglich als Wiedereinstiegsübung, hat aber offenbar in der Pandemie nichts verlernt. Eher erwartungsgemäß kam der dritte Platz des punktgleichen Sylvio Persing, der mittlerweile schon auf einige schöne Blitzerfolge verweisen kann.

    Steffen Kluge und Maximilian Schulz mußten diesmal zuviele Punkte abgeben, um noch auf’s Podium zu kommen. Simon Donath stagniert etwas nach zuletzt starken Blitzergebnissen, holte aber immerhin 50 % in diesem starken Feld und wird sicher bald wieder weiter vorn landen. Immer besser zurecht kommt dagegen Detlef Gruschka, der nun auch wieder Punktspiele bestreitet und zu alter Stärke zurückfindet. Mitfavorit Peter Burghardt war noch gesundheitlich angeschlagen und verzichtete diesmal auf eine Teilnahme.

    Inzwischen hat uns das Virus erneut fest im Griff, und die Situation ist so kritisch, daß es vielleicht bald wieder keine Schachwettkämpfe mehr geben wird. Solange die offiziellen Absagen aber noch nicht erfolgt sind, bleiben die folgenden Termine noch im Plan :

    1. Dezember, 13. Januar und 10. Februar .

    Bleibt gesund und über alle Hindernisse hinweg dem Schachspiel treu !

    Dirk

    Endstand 3. Mampfe – Blitz vom 11.11.2021 :

    1. Thomas Hartung        13                                      25
    2. Sven Büscher              9,5                                     22
    3. Sylvio Persing             9,5                                     20
    4. Steffen Kluge               8                                        18
    5. Maximilian Schulz     7,5                                     16
    6. Thomas Richter          7                                        14
    7. Simon Donath            6,5                                     12
    8. Andre‘ Schmerbach  6,5                                     10
    9. Detlef Gruschka         6,5                                     8
    10. Carsten Suhl                5                                        6
    11. Simeon Scharf            4,5                                     4
    12. Joachim Schubert      4                                        3
    13. Mohamed Ghriwati   3                                        2
    14. Reiner Ose                  0,5                                     1

    Gesamtwertung nach 3 Turnieren :

    1. Maximilian Schulz             66(3)                                 (2)
    2. Sylvio Persing                     52(3)                                
    3. Steffen Kluge                      40(2)
    4. Thomas Richter                 39(3)
    5. Brigitte Schön                    38(2)
    6. Simon Donath                   34(3)
    7. Peter Burghardt                32(2)
    8. Andre‘ Schmerbach         30(3)
    9. Thomas Hartung              25(1)                                 (1)
    10. Sven Büscher                    22(1)
    11. Tobias Richter                  20(1)
    12. Jens Wendling                 18(1)
    13. Detlef Gruschka               16(2)
    14. Carsten Suhl                     13(3)
    15. Ronny Wiegand               12(1)
    16. Dirk Wildenrath              11(1)
    17. Joachim Schubert           9(2)
    18. Reiner Ose                        8(3)
    19. Michael Schellhardt        7(1)
    20. Simeon Scharf                  7(2)
    21. Ekkehard Kühn                4(1)
    22. Thomas Handschug-Rönicke  4(1)
    23. Mohamed Ghriwati        4(2)

    24.11.2021                      2. Runde Verbands- & Landesliga in der Mampfe

    Die zweite Runde der Verbands- & Landesliga Sachsen-Anhalt wurde gestern trotz beschlossener Covid-Regeln am Vortag wie geplant durchgeführt. In der Mampfe kam es zu den Duellen unserer Ersten gegen die dritte Mannschaft der SG Aufbau Elbe Magdeburg und zwischen unserer zweiten Vertretung gegen die TSV Elbe Aken 1863.

    Eigentlich sollte unsere dritte Mannschaft gegen die Schachfreunde vom SSV Hergisdorf spielen. Diese Ansetzung wurde jedoch verschoben, da die Gäste wegen Covid-Fällen keine vollständige Mannschaft stellen konnten. In Anbetracht der derzeitigen Lage kam uns ihre Absage nicht komplett ungelegen, da die Anzahl der Schachfreunde in der Mampfe und die potenzielle Ansteckungsgefahr so reduziert wurde. Wir hoffen dennoch, dass die betroffenen Schachfreunde keinen schweren Krankheitsverlauf erfahren und wünschen alles Gute sowie eine schnelle Besserung!

    Beide Gäste-Mannschaften stiegen letzte Saison auf. Nominell gesehen lag die erste Mannschaft 71 DWZ-Punkte vorn, Merseburg II 31 Punkte hinten. Ideal wäre natürlich eine Wiederholung von Runde 1: 2x 2 Mannschaftspunkte (MP) für den SV & möglichst wenig Brettpunkte für die Gäste.

    Unsere Erste konnte nahezu unverändert antreten: Dirk und Tanja fielen aus, hinzu kamen Thomas G. & der ML. Letzterer wurde von Chaffeur Tom samt Aufrücker-Duo Jörg und meiner Wenigkeit im standesgemäßen, präsidentiellen Gefährt zur Kampfarena manövriert.

    Die erste Begegnung der AE-Magdeburger gegen Gräfenhainichen musste auf Mitte Dezember verschoben werden – das letzte Punktspiel einiger Spieler lag also schon länger zurück. Die Gäste besetzten insbesondere die vorderen Bretter mit Jugendspielern, der Rest wurde mit erfahrenen Stammspielern aufgefüllt. Nach dem Zusammentragen jeglicher Kontaktdaten begann die Runde dann auch mit leichter Verspätung.

    Als erstes fertig wurde Jörg, der einen schnellen & souveränen Sieg gegen den erfolgreichsten Magdeburger der letzten Saison erzielte. Er vergrößerte seinen Eröffnungsvorteil gekonnt, nutzte die Unsicherheit des gegnerischen Königs geschickt aus und ließ dem Gegenspieler mit einer sehenswerten Kombination keine Zeit um Luft zu holen. Dementsprechend stand es bereits nach ca. 90 min 1:0 für uns. Sauber!

    Der Mannschaftsleiter durfte am zweiten Brett gegen eine junge Magdeburgerin ran. Es wurde frühzeitig etwas Material getauscht & entgegengesetzt rochiert, was durchaus Spannung versprach. Der zentral zementierte Springer von Schwarz sah zwar stark aus, erwies sich jedoch schnell als Schwäche, die der ML gekonnt auszunutzen wusste. In Ermangelung sinnvoller Rückzugsfelder und deckender Bauern wurde dieser auch bald kompensationslos einkassiert. Daraufhin gab Schwarz direkt zum 2:0 auf.

    Mit dem nominell stärksten Spieler hatte es Thomas S. zu tun. Die ungewöhnliche Zugreihenfolge zu Beginn der Partie behandelte er gewohnt solide. Schwarz entwickelte sich zügig und übte Druck auf das weiße Zentrum aus. In besserer Stellung für die Gäste einigte man sich früh auf die für uns günstige Punkteteilung (2,5:0,5).

    Dustin hielt seine Partie dynamisch und war auf Wiedergutmachung für das schnelle & unbefriedigende Remis aus der ersten Runde aus. Es entwickelte sich eine zweischneidige Partie, in der er zuerst die Struktur der weißen Steine schwächte und anschließend einen Zentrumsbauern einheimste. Dies erwies jedoch als Fehlgriff, da der Magdeburger die Stellung mit mehreren Tempozügen zu seinen Gunsten vereinfachen konnte.

    Bei meinem nächsten Rundgang war von dem Mehrbauern dementsprechend nicht mehr viel zu sehen, ganz im Gegenteil: Dustin befand sich nun in einem Endspiel mit entferntem Freibauern für die Gegenseite. Zudem hatte der weiße Springer einen starken Außenposten im Zentrum bestiegen. Der Punkt schien gen Magdeburg zu entgleiten, jedoch gab Weiß seinen Vorteil nach und nach aus der Hand, sodass nun beide Seiten ihren Randbauern freien Lauf ließen. Der weiße König musste in der Not defensiv eingreifen und sich weit vom letzten Untertanen entfernen. Beide spielten die Partie komplett aus, aber Dustin hielt trotz Minusbauer an der Opposition samt halben Zähler fest. Am Ende stand die Punkteteilug (3:1).

    Ich durfte mich am achten Brett gegen den ML der Gäste beweisen. Dieser schien etwas aus der Übung zu sein und ließ die gesattelten Pferde vorerst im Stall. Ich verzichtete auf riskant wirkende Bestrafungen zugunsten einer dennoch schnellen & druckvollen Entwicklung. Mein Gegenspieler musste die Stellung dementsprechend stets auf taktische Finessen prüfen, was in weißen Vorteil bei der Bedenkzeit resultierte.

    Seinen frühen Bauernvorstoß 12. …h4?! (s. Diagramm) erwiderte ich trotz Entwicklungsvorsprung schließend mit 13. g3?!. Stattdessen hätte ich die Stellung mit 13. g4! nebst f5! per Direktinvestition öffnen sollen, verwarf den Kandidatenzug jedoch nach wenigen Sekunden als “zu riskant”.

    Nach seiner langen Rochade eroberte ich Zentrum & Läuferpaar im Tausch für leichte Vereinfachungen & der König wurde sicher auf h1 geparkt. Ein Remisangebot wurde (nach Absprache mit ML und Gang zu Brett 7) zuversichtlich abgelehnt. Stattdessen wurde der Druck auf den Damenflügel erhöht & das Tempo angezogen. In Zeitnot griff Schwarz dann auch zeitnah fehl, stellte einen Springer bei besserer Stellung für Weiß ein und gab in Anbetracht der schwindenden Zeitreserven direkt auf – 4:1 für Merseburg & der erste MP.

    Thomas G. hatte am ersten Brett frühzeitig das Zentrum erobert. Die Stellung entwickelte sich jedoch in ein Endspiel mit je einem Turm und ungleichfarbigen Läufern samt leichterem Spiel für die Magdeburger Seite. Mit dem erzwungenen Turmtausch gewann Weiß wenig später zwar einen Bauern, jedoch führte Thomas das Endspiel sicher in die Punkteteilung. Mit 4,5:1,5 waren beide MPs sicher, sodass Tom und Katja noch Pluspunkte für die B-Note holen konnten.

    Tom zog den schwarzen Peter und durfte bereits das zweite Mal die schwarzen Steine führen. Kurz nach Verlassen der theoretischen Pfade kassierte er erstmal den Zehnt in Form eines Bauern ein. Die Kompensation von Weiß war bereits einige Züge später verpufft, was den Druck aus der schwarzen Stellung nahm und Tom Zeit zur Regruppierung der eigenen Figuren gab.

    Nach einigen günstigen Tauschgeschäften verfügte Schwarz über zwei verbundene Freibauern, die vom Präsidenten gnadenlos gen sozialen Aufstieg gepeitscht wurden. Ohne Gegenspiel gab das Magdeburger Talent in verlorener Stellung auch bald auf (5,5:1,5). Die Gefährten aus dem ML-Mobil erzielten somit grundsolide 4/4 Punkte – da fährt man doch gern wieder mit!

    Die längste Partie durfte erneut Katja bestreiten. Die geschlossene Stellung wurde nach und nach geöffnet, was zuerst sehr unbequem für Schwarz aussah. Im Siegesrausch wagte Weiß jedoch zuviel und stellte zweizügig einen Läufer ein. Hierfür eroberte er einige Züge später jedoch zwei Bauern und schuf seinerseits zwei gefährliche verbundene Freibauern.

    Es entstand eine offene, komplexe Stellung, in der beide Seiten Zug um Zug mit der eigenen Königssicherheit zu kämpfen hatten. Eine Einladung zum Damentausch nutze Katja zur Infiltration der gegnerischen Stellung, welche den weißen König komplett schutzlos hinterließ. Schlussendlich blieb ihr schlichtweg zu wenig Zeit, um den Vorteil in den vollen Punkt umzumünzen, sodass man sich nach etlichen Schachgeboten auf die Punkteteilung einigte.

    Ergibt insgesamt einen überzeugenden 6:2-Sieg. Damit belegt die erste Mannschaft nach zwei Spieltagen mit 4 Mannschaftspunkten & 11 von 16 Brettpunkten den ersten Platz in der Verbandsliga. Wir blicken also guter Dinge in die dritte Runde – dort soll es auswärts nach Naumburg gehen. Derzeit vermag es natürlich noch niemand abzusehen, ob und falls ja unter welchem Umständen diese Ansetzung durchgeführt wird. Man darf gespannt sein…

    Zweiter Sieg für Max

    Heimlich hatten wir auf ein paar mehr Teilnehmer an der Oktoberrunde beim Mampfe-Blitz gehofft, aber durch den Ausfall mehrerer Stammkräfte infolge Krankheit, Arbeit, Urlaub, Havarien usw. wurden es dann doch nur bzw. immerhin 12 SpielerInnen, die sich am 14. Oktober zum Blitzturnier trafen.

    Letztlich wurde es ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg unseres Neuzugangs Maximilian Schulz, der schon beim Litze-Gedenkturnier vier Wochen zuvor triumphiert hatte. Er begann mit 7 aus 7 und ließ erst zum Ende hin etwas ,,Luft rein“, als die Mitfavoriten bereits entscheidende Punkte abgegeben hatten. Selbige kamen daher in den Schlußrunden näher, so daß die Abstände in der Spitze schließlich nur gering waren. Nach langer Pause spielte Tobias Richter, der Mannschaftsleiter unserer I. Mannschaft, wieder ein Turnier mit und wurde knapp geschlagen Dritter. Die Liste seltener Gäste schrieb Ekki Kühn weiter, auch ihn hatte man lange nicht mehr bei einem Blitzturnier gesehen.

    Maximilian, der bereits bei den Blitzturnieren im August und September sein Potenzial andeutete, hat nach zwei Siegen erst einmal einen ordentlichen Vorsprung in der Gesamtwertung, aber das kann sich in den (hoffentlich) noch zu spielenden 9 Turnieren ja noch ändern. Obwohl: gegen den (erstmaligen) Gesamtsieg eines Merseburger Spielers hätte nach 10 Jahren sicher niemand etwas einzuwenden.

    Die nächsten Blitzgelegenheiten in der Mampfe bieten sich am 11. November, 9. Dezember und im neuen Jahr am 13. Januar und 17. Februar.

    Endstand 2. Mampfe-Blitz vom 14.10.2021:

    1.      Maximilian Schulz

    9.0  25

    2.      Brigitte Schön

    8.5 22
    3.      Tobias Richter     8.0 20
    4.      Peter Burghardt 7.5 18
    5.      Thomas Richter 6.0 16
    6.      Simon Donath 5.5 14
    8.      Andre‘ Schmerbach 5.0 10
    9.       Detlef Gruschka  4.5 8
    10.   Reiner Ose    2.5 6
    11.   Ekkehard Kühn 2.5 4
    12.   Carsten Suhl 2.0 2

    Gesamtwertung nach 2 Turnieren :

    1.       Maximilian Schulz  

    50(2)       (2)

    2.       Brigitte Schön 

    38(2)
    3.       Peter Burghardt      32(2)
    4.       Sylvio Persing 32(2)
    5.       Thomas Richter  25(2)
    6.       Steffen Kluge   22(1)
    7.       Simon Donath 22(2)
    8.       Tobias Richter   20(1)
    9.       Andre‘ Schmerbach  20(2)
    10.   Jens Wendling      18(1)
    11.   Ronny Wiegand  12(1)
    12.   Dirk Wildenrath 11(1)
    13.   Detlef Gruschka 8(1)
    14.   Michael Schellhardt 7(1)
    15.   Reiner Ose      7(2)
    16.   Carsten Suhl 7(2)
    17.   Joachim Schubert  6(1)
    18.   Ekkehard Kühn      4(1)
    19.   Thomas Handschug-Rönicke 4(1)
    20.   Simeon Scharf  3(1)
    21.   Mohamed Ghriwati   2(1)

    Verheißungsvoller Auftakt

    Am 16. September startete nun auch in der Mampfe die neue Blitzsaison mit dem mittlerweile 6. Joachim-Litzkendorf-Gedenkturnier. Joachim Litzkendorf – unter uns meist nur ,,Litze“ gerufen – war ein Original unseres Schachvereins mit einem selten schönen Humor. Er spielte viele Jahre in der ersten Mannschaft, sorgte stets für den Zusammenhalt in der Truppe und war in jungen Jahren auch ein guter Fußballer. Neben vielen anderen Anekdoten unvergessen : sein Sieg mit dem geliebten 1. b4 gegen den polnischen Großmeister und späteren Turniersieger Lukasz Cyborowski beim Schnellschachturnier in Wschowa 2015 . Wir denken gern an Litze zurück, der im selben Jahr leider viel zu früh starb. Erfeuliche 18 Spieler fanden den Weg in die Mampfe, und es wurde ein enges Rennen im Kampf um den Turniersieg und den Litze-Pokal. Viel fehlte nicht zum Hattrick des gefürchteten Sylvio Persing, der knapp geschlagen auf Platz drei einkam. Er war der Titelverteidiger und hätte im Falle eines Erfolges den Pokal behalten dürfen. Diesmal jedoch ging der Sieg an unseren Neu-Merseburger Maximilian Schulz, der schon im August ein starkes Debüt gab und Dauerbrenner Steffen Kluge um einen halben Punkt distanzieren konnte. Nach langer Pause konnten wir unseren Schachfreund Michael Schellhardt wieder mal am Brett begrüßen. Mit 7 aus 17 in diesem starken Feld hat er bewiesen, daß er ,,es noch kann“ und hat dadurch vielleicht auch Appetit auf ein paar Punktspiele bekommen. Sicher wird der Zustrom an Teilnehmern in den nächsten Monaten wieder etwas nachlassen, aber wir rechnen zumindest mit stabilen 12 – 14 Blitzern pro Turnier. Also, laßt euch mal wieder sehen und bringt Gäste mit ! Die nächsten Termine bleiben wie angekündigt :

    Endstand 6. Joachim-Litzkendorf-Gedenkturnier (= 1. Mampfe-Blitz) vom 16.09.2021:

    1.       Maximilian Schulz

     14,0  25

    2.       Steffen Kluge

       13,5 22
    3.       Sylvio Persing     12,0     20
    4.       Jens Wendling 12,0     18
    5.       Brigitte Schön  12,0  16
    6.       Peter Burghardt 10,5  14
    7.       Ronny Wiegand  10,0    12
    8.       Dirk Wildenrath 9,5  11
    9.       Andre‘ Schmerbach     9,5 10
    10.   Thomas Richter    9,5 9
    11.   Simon Donath   8,5   8
    12.   Michael Schellhardt   7,0   7
    13.   Joachim Schubert  5,5 6
    14.   Carsten Suhl    5,0 5
    15.   Thomas Handschug  5,0   4
    16.   Simeon Scharf     4,5     3
    17.   Mohamed Ghriwati 3,5  2
    18.  Reiner Ose 1,0   1

    48 Teilnehmer beim Sparkassencup!

    Am 11.09.21 konnten wir den 31. Merseburger Sparkassencup austragen. Zum zweiten Mal fand dieser unter Pandemie-Bedingungen statt – 3G war die Voraussetzung.

    In der A Gruppe war das Turnier diesmal nicht ausgiebig in der Breite besetzt, aber 48 Teilnehmer belegen das Interesse an einem echten Schachturnier!

    Sieger wurde der Leipziger Nachwuchsspieler Laurin Haufe, der in acht Runden lediglich 2 Remis abgeben musste und somit auch vor dem ehemaligen Merseburger Jugendspieler und Setztlistenersten Johannes Rudolph ins Ziel kam. Auf Platz drei kam mit Konstantin Schäfer der erste Spieler der Wertungsgruppe B (DWZ 1600-1900). Erfreulich aus Merseburger Sicht war der Sieg in der Wertungsgruppe C für Simon Donath, hier scheint sich das Blitzen bei Lichess auch schon einmal im Schnellschach auszuzahlen.

    history

    Neuling gleich mit vorn

    Zum letzten Blitzturnier der lange unterbrochenen Saison kamen nur zehn Spieler in die Mampfe. Dennoch wurde es ein kurzweiliges Turnier mit am Ende nur geringen Abständen in der Spitze.

    Maximilian Schulz, der in der kommenden Spielserie unsere Reihen verstärken wird, war zum ersten Mal dabei, belebte sofort das Turnier, u.a. indem er gleich in der ersten Runde den späteren Sieger schlug, und hatte selbst gute Chancen, den Wettkampf zu gewinnen. Schließlich wurde er Dritter. Unglücklich verlor er gegen Simon Donath, als wenige Züge vor dem Matt sein Blättchen fiel und Simon noch auf einen blockierten Doppelbauern verweisen konnte.

    Nach Startschwierigkeiten im Juli spielte Simon diesmal ein starkes Turnier und in der letzten Runde gegen Peter Burghardt sogar um den Sieg. Peters Erfahrung und Routine setzte sich ( noch?) durch, und so hieß beim vierten Anlauf in dieser Serie der Sieger erstmals nicht Steffen Kluge. Er wurde diesmal Vierter und gewann die (inoffizielle) Gesamtwertung mit solidem Vorsprung.

    Stark spielte auch Nazmi Ghriwati, der mit 5 aus 9 dicht hinter der Spitze einkam. Momentan ist er wohl unser schnellster Spieler. Wenn es ihm gelingt, in den entscheidenden Phasen etwas mehr Zeit zu investieren, wird er bald noch weiter vorn landen.

    Die beiden Sommerturniere im Juli und August dienten – wie gesagt – nur der Wiedereingewöhnung. Nun freuen wir uns – wenn auch verhalten – auf die neue Blitzsaison und auch wieder auf lange Partien bei spannenden Mannschaftskämpfen.

    Los geht’s in der Sülze am 2. September und in der Mampfe zwei Wochen später, am 16. September, zum 6. Joachim-Litzkendorf-Gedenkturnier, bei dem auch wieder um Preise gespielt wird.

    Dazwischen liegen mit der Mitgliederversammlung des Schachvereins Merseburg am 9. September, dem Sparkassen-Cup am 11. September und den Kreis-Kinder – und Jugendspielen am 12. September weitere wichtige Termine. Weitere Mampfe-Blitz-Termine sind der 14. Oktober, 11.November und 9. Dezember. Bitte beteiligt euch bei Gelegenheit mal wieder und ladet auch auswärtige Interessenten ein ! Ich wünsche uns allen eine stabile Gesundheit und daß endlich wieder kontinuierlich Schach gespielt werden kann.

    Endstand 4. Mampfe-Blitz vom 19.08.2021:

    1.    Peter Burghardt 7,5 25
    2.    Simon Donath 7,0 22
    3.    Maximilian Schulz 6,0 20
    4.    Steffen Kluge    5,5 18
    5.    Dirk Wildenrath  5 16
    6.    Nazmi Ghriwati 3,0
    7.    Thomas Richter  2,0
    8.    Simeon Scharf    2,0 10
    9.    Carsten Suhl   2,0  7
    10.        Mohamed Ghriwati    0,5 4

    Gesamtwertung nach 4 Turnieren :

    1.    Steffen Kluge 

    93(4  (3)

    2.    Peter Burghardt   

      83(4)  (1)
    3.    Thomas Richter   58(4)    
    4.    Simon Donath 58(4)
    5.    Sylvio Persing 52(3)
    6.    Dirk Wildenrath   44(3)
    7.    Andre‘ Schmerbach 34(2)  
    8.    Joachim Schubert 30(3)
    9.     Simeon Scharf   25(4)
    10.   Thomas Hartung   22(1)
    11.    Udo Sinner  20(1)  
    12.    Maximilian Schulz 20(1)  
    13.    Sven Büscher 20(2)
    14.    Carsten Suhl 18(3)
    15.     Nazmi Ghriwati 16(2)  
    16.     Mohamed Ghriwati   14(4)   
    17.     Philipp Kluge  10(1)
    18.      Jens Wendling 6(1)  
    19.      Reiner Ose  3(2)

    2. Lichess-Mampfe Blitz geht an Julius Heinrich

    Thomas Grieger gewinnt 1. Lichess-Mampfe-Blitzturnier

    Am 18.02.2021 trafen wir uns erstmals bei Lichess zum Blitz! 22 Teilnehmer versammelten sich online. Leider hatten einige Schachfreunde anfangs Browserschwierigkeiten zu bewältigen – ich sehe meine Figuren nicht, ich sehe meine Läufer nicht…Ab Runde 4 ging es glaube ich bei allen 🙂

    Spaß haben die die 9 Runden Schweizer-System gemacht und am Ende setzte sich Thomas Grieger vor Frank Wilke aus Zeitz und Jörg Hettstedt aus Landau durch.

    Hier die Ergebnisse:

    Am 18.03.2021 startet ab 19 Uhr die 2. Runde!

    (ExEx-)ML 1 setzt Ex-ML 1 matt 🙂

    Vereinsinformation 12-2020

    Liebe Vereinsmitglieder, mehrmals haben wir nach Terminen zur Durchführung einer Mitgliederversammlung 2020 gesucht, diese auch gefunden und konnten eine Versammlung infolge der Auswirkungen der SARS-CoV2-Pandemie doch nicht durchführen. Ersatzweise möchten wir euch diese Vereinsinformation als pdf-Download an die Hand geben. Diese wird auch per Mail oder Messenger-Dienst an eure bekanntgegebenen Kontaktdaten versendet sowie in Einzelfällen per Post zugesendet. Der Vorstand des Schachvereins Merseburg e. V.